Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Krieg im Iran führt nach Einschätzung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hierzulande nicht zu einer konkreten Bedrohung von Fan-Veranstaltungen zur Fußball-Weltmeisterschaft.
‚Deutschland ist ein sicheres Land, und wir werden alles dafür tun, damit Großveranstaltungen - egal, ob Fanfeste oder das Oktoberfest - sicher bleiben`, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ‚Wir haben das, was durch den Krieg im Iran ausgelöst wird, dabei sehr genau im Blick - was einzelne Personen und auch extremistische Gruppen anbelangt. Es gibt aktuell keinen Anlass, von einer abstrakten in eine konkrete Bedrohungslage zu wechseln.` Wenngleich sich das, fügte Dobrindt hinzu, ‚jeden Tag immer ändern kann`.
Der Minister verwies auf die Bedeutung fortgesetzter Grenzkontrollen. ‚Wir werden das Instrument der Grenzkontrollen funktionsfähig halten - in Anbetracht der internationalen Lage`, sagte Dobrindt. Bisher seien 35.000 Menschen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen worden. Darin sei ein `wesentlicher Teil des europäischen Erfolgs im Zurückdrängen der illegalen Migration` begründet. ‚Ganz nebenbei haben Grenzkontrollen dazu geführt, dass wir fast 9.000 Personen mit offenen Haftbefehlen und mehr als 1.400 Schleuser festnehmen konnten`, führte er aus.
Dobrindt zeigte sich skeptisch, ob die WM in den USA, Kanada und Mexiko zu einer Stimmungswende in Deutschland führt. ‚Ich weiß nicht, ob der Fußball die Stimmung in Deutschland diesmal grundsätzlich verändern kann. Wünschenswert wäre es`, sagte er. ‚Eine erfolgreiche deutsche Mannschaft wird erheblich mehr beitragen können zur Stimmungsverbesserung als eine weniger erfolgreiche. Ich rate der Nationalmannschaft, sich deswegen mehr auf den Sport zu konzentrieren und weniger auf die Politik.` Damit spielte Dobrindt wohl auf das vergangene Turnier in Katar und die Diskussionen um das Tragen der Regenbogenbinde an.
Mit Blick auf den sportlichen Erfolg zeigte sich Dobrindt zuversichtlich: ‚Ich gehe davon aus, dass die deutsche Nationalmannschaft ins Finale kommt.`.
Brennpunkte
Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung zur Fußball-WM durch Iran-Krieg
- dts - 24. Mai 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Sorge der Menschen in Deutschland vor einem möglichen russischen Militärangriff ist deutlich gesunken. Das geht aus einer Erhebung des
MehrWashington (dts Nachrichtenagentur) - Am Weißen Haus in Washingten sind am Samstagabend Schüsse gefallen - mindestens zwei Personen sollen verletzt worden sein und sich in
MehrKurz nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem schweren russischen Luftangriff ist die Hauptstadt Kiew von heftigem Beschuss erschüttert
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Uli Hoeneß kümmert sich nach eigener Darstellung regelmäßig persönlich darum, dass Würstchen aus seiner Wurstfabrik in Supermärkten
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert von der schwarz-roten Koalition in Berlin verstärkte Sparanstrengungen. Man könne
MehrIm Fall von zwei tödlichen Flugzeugabstürzen aus den Jahren 2018 und 2019 von Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX hat ein US-Gericht über Haftungsfragen entschieden. Wie das
Mehr














