Nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas mit mehr als 80 Toten ist am Sonntag die Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt worden. Rettungskräfte mit Schutzhelmen stiegen noch in der Nacht in die Stollen hinab, um nach den beiden Vermissten zu suchen, berichteten chinesische Staatsmedien. "Solange es Hoffnung gibt, werden wir jede mögliche Anstrengung unternehmen", zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua eine der Einsatzkräfte.
Laut Xinhua hatte sich am Freitagabend im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi eine schwere Gasexplosion ereignet. Dabei kamen mindestens 82 Bergarbeiter ums Leben. Nach ersten Erkenntnissen habe der Betreiber des Bergwerks "schwerwiegende" Verstöße begangen, hieß es weiter.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich insgesamt 247 Arbeiter unter Tage. 128 Kohlekumpel wurden nach Berichten des Staatsfernsehens ins Krankenhaus gebracht. Mehr als 750 Rettungskräfte und medizinische Kräfte wurden zum Unglücksort entsandt.
Die Gasexplosion im Liushenyu-Kohlebergwerk ist das folgenschwerste Grubenunglück in China seit 17 Jahren. 2009 waren bei einer Explosion in einem Bergwerk in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang 108 Menschen ums Leben gekommen.
Brennpunkte
Tödliches Grubenunglück in China: Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt
- AFP - 24. Mai 2026, 04:34 Uhr
Nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas mit mehr als 80 Toten ist am Sonntag die Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt worden. Rettungskräfte mit Schutzhelmen stiegen noch in der Nacht in die Stollen hinab.
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