Die Bundesregierung hat den Einsatz von atomwaffenfähigen Oreschnik-Raketen durch Russland im Ukraine-Krieg scharf kritisiert. "Die Bundesregierung verurteilt diese rücksichtslose Eskalation scharf", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Sonntag im Onlinedienst X. "Deutschland steht weiter fest an der Seite der Ukraine."
Außenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte, Russlands "Raketenterror ist schockierend". Der Einsatz des Oreschnik-Raketensystems sei eine weitere Eskalation. "Mich bestärkt das, die beim Nato-Außenministertreffen gemachten Vorschläge konsequent weiterzuverfolgen", fuhr er fort. Nur eine starke Ukraine werde Russlands Präsidenten Wladimir Putin "zum Einlenken bewegen können". Wadephul hatte bei dem Treffen die Nato-Partner aufgefordert, die Ukraine mit weiterer Militärhilfe in Milliardenhöhe zu unterstützen.
Russland hatte Kiew in der Nacht zum Sonntag mit Raketen- und Drohnenangriffen überzogen. Die ganze Nacht über waren immer wieder laute Explosionen zu hören. Moskau bestätigte am Sonntag, die atomwaffenfähige Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt zu haben. Dieser Typ kann nach Angaben Russlands eine Geschwindigkeit von mehr als 12.000 Kilometern pro Stunde und Ziele in 3000 bis 5500 Kilometern Entfernung erreichen.
Politik
Angriff mit Oreschnik-Raketen: Merz verurteilt "Eskalation" durch Moskau
- AFP - 24. Mai 2026, 13:01 Uhr
Die Bundesregierung hat den Einsatz von atomwaffenfähigen Oreschnik-Raketen durch Russland im Ukraine-Krieg scharf kritisiert. 'Die Bundesregierung verurteilt diese rücksichtslose Eskalation scharf', schrieb Kanzler Merz bei X.
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