Bei russischen Angriffen im Nordosten der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter eine schwangere Frau. Unter den drei Todesopfern des Angriffs in Tschuhujiw sei eine 22-jährige Schwangere, erklärte Außenminister Andrij Sybhiha am Dienstag. Er warf Russland vor, "den Terror gegen Zivilisten zu verstärken", da es seine Ziele auf dem Schlachtfeld nicht erreichen könne. Sybiha forderte die internationale Gemeinschaft auf, den Druck auf Moskau zu erhöhen.Â
Tschuhujiws Bürgermeisterin Galyna Minajiwa erklärte, die Stadt sei mit Raketen und iranischen Schahed-Drohnen angegriffen worden. Von den Rettungsdiensten veröffentlichte Aufnahmen zeigten brennende Wohnhäuser und Autos. In der Stadt Charkiw wurden derweil nach Angaben von Regionalgouverneur Oleh Synehubow bei russischen Angriffen 15 Menschen verletzt.Â
Moskau und Kiew hatten in den vergangenen Monaten die gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des seit mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken. In der vergangenen Woche schlug der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Kreml-Chef Wladimir Putin ein persönliches Treffen vor, was der russische Präsident ablehnte.
Brennpunkte
Behörden: Schwangere bei russischem Angriff in der Ukraine getötet
- AFP - 9. Juni 2026, 13:32 Uhr
Bei russischen Angriffen im Nordosten der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter eine schwangere Frau. Außenminister Sybiha warf Russland vor, den Terror gegen Zivilisten zu verstärken'.
Weitere Meldungen
Im baden-württembergischen Reutlingen und den umliegenden Gemeinden ist nach dem mutmaßlich durch Brandstiftung verursachten großflächigen Ausfall die Stromversorgung wieder
MehrUm rund 230.000 Euro haben unbekannte Anlagebetrüger einen Senior in Baden-Württemberg gebracht. Der über 80-Jährige meldete sich bei einer vermeintlichen
MehrTrotz der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist ein Friedensabkommen nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump in greifbare Nähe gerückt. "Wir befinden uns in den letzten
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Linke und Grüne haben den Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) begrüßt, eine verpflichtende Betriebsrente einzuführen. Das
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Ausgaben für Heilmitteltherapien in Deutschland sind in den letzten Jahren stark gestiegen, während die Qualität der Versorgung unklar
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung befindet sich offenbar seit mehreren Monaten in streng vertraulichen Verhandlungen mit dem US-Gesundheitsministerium über
Mehr














