Brennpunkte

UNO ruft zu Hilfe für in den Sudan geflohene Äthiopier auf

  • AFP - 28. November 2020, 15:27 Uhr
Bild vergrößern: UNO ruft zu Hilfe für in den Sudan geflohene Äthiopier auf
Äthiopische Flüchtlinge vor UNHCR-Zelt
Bild: AFP

Die Vereinten Nationen haben zu dringenden Spenden für die wegen des Tigray-Konfliktes in den Sudan geflüchteten Äthiopier aufgerufen. Um die zehntausenden Flüchtlinge zu versorgen, brauche der Sudan umgerechnet rund 125 Millionen Euro.

Die Vereinten Nationen haben zu dringenden Spenden für die wegen des Tigray-Konfliktes in den Sudan geflüchteten Äthiopier aufgerufen. Um die zehntausenden Flüchtlinge zu versorgen, brauche der Sudan umgerechnet rund 125 Millionen Euro, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi beim Besuch eines der notdürftig eingerichteten Lager. Dieses Geld werde gebraucht, um zumindest für sechs Monate die Geflüchteten aus dem Nachbarland zu versorgen.

Grandi rief bei seinem Besuch in dem rund 80 Kilometer von der Grenze entfernten Flüchtlingslager Um Rakuba die Weltgemeinschaft zu Spenden auf, um den Menschen Wasser, eine Unterkunft und medizinische Versorgung geben zu können. 

In Äthiopien haben Regierungstruppen eine Offensive auf die abtrünnige Region Tigray gestartet. Mehrere tausend Menschen sind nach Schätzungen der auf Konflikte spezialisierten International Crisis Group (ICG) bei den Kämpfen getötet worden. Mehr als 43.000 Menschen flohen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) aus dem Konfliktgebiet, die meisten in den Sudan.

Weitere Meldungen

Asia Argento beschuldigt Regisseur Rob Cohen des sexuellen Missbrauchs

Die italienische Schauspielerin Asia Argento hat dem US-Regisseur Rob Cohen sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Cohen habe sie 2002 während der Dreharbeiten zu seinem Actionfilm

Mehr
Impeachment-Prozess gegen Trump beginnt in zweiter Februarwoche

Der Impeachment-Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wegen der Kapitol-Erstürmung wird in der zweiten Februarwoche beginnen. "Heilung und Einigkeit wird es nur

Mehr
Drohung aus Teheran gegen Ex-US-Präsident Trump und Forderungen an Biden

Mit Drohungen gegen den abgewählten US-Präsidenten Donald Trump und Forderungen an die neue Regierung hat die iranische Führung auf den Amtsantritt von Joe Biden reagiert. Der

Mehr

Top Meldungen

Mehr als 100.000 stornierte Flugtickets noch nicht zurückerstattet

Berlin - In Deutschland warten immer noch Zehntausende Kunden auf die Rückerstattung der Ticketkosten für ausgefallene Flüge. "Auch wenn die Fluggesellschaften Pandemie-bedingt

Mehr
EU-Kommission erwägt Limit für Barzahlungen

Brüssel - Die EU-Kommission diskutiert mit den Mitgliedstaaten über eine EU-weite Obergrenze für Barzahlungen, um Geldwäsche zu erschweren. Dies berichtet die "Süddeutsche

Mehr
Seehofer blockiert Verordnung zum Schuttrecycling

Berlin - In der Bundesregierung ist ein Streit über die Verwertung mineralischer Abfälle aus Industrie und Baubranche entbrannt. Der für das Bauen zuständige Bundesinnenminister

Mehr