Im vergangenen Jahr mussten weniger Autofahrer in Deutschland zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Laut Bundesanstalt für Straßenwesen sank die Zahl der Gutachten um rund 4 Prozent auf 87.180. Mehr als die Hälfte der betroffenen Personen (57 Prozent) wurden als ,,geeignet" zum Führen eines Kraftfahrzeugs beurteilt, 38 Prozent fielen durch. Rund 4 Prozent erhielten eine Empfehlung zur Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung. Im Wesentlichen bewegten sich die jeweiligen Quoten damit auf dem Niveau des Vorjahres.
Wichtigster Grund für die Anordnung einer MPU waren mit jeweils 36 Prozent Auffälligkeiten wegen Alkohol beziehungsweise wegen Drogen- und Medikamentenmissbrauchs. In 17 Prozent waren Verhaltensauffälligkeiten ohne Alkohol der Auslöser, in 11 Prozent sonstige Gründe.















