Bei einem ausgefallenen Flug hat nur der Passagier einen Anspruch auf Erstattung der Ticketkosten. Nicht derjenige, der sie bezahlt hat. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Frankfurt hervor. Der Kläger in dem verhandelten Fall hatte für mehrere Personen Tickets für einen Flug gekauft, der von der Airline später annulliert wurde. Daraufhin verlangte er unter Berufung auf die Fluggastrechteverordnung den gezahlten Betrag komplett zurück, was die Fluggesellschaft verweigerte. Zu Recht, wie das Landgericht entschied. Die Erstattung steht demnach dem jeweiligen Fluggast zu, nicht demjenigen, mit dem das Luftfahrtunternehmen einen Beförderungsvertrag geschlossen und der die Tickets bezahlt hat.
Wer Tickets für andere zahlt, geht aber nicht zwangsläufig leer aus. Zum einen kann er sich die Rechte an der Erstattung von seinen Mitpassagieren abtreten lassen. Zum anderen hat er laut dem Portal „RA Online“ unter Umständen auch auf Basis des Beförderungsvertrags einen Anspruch auf Erstattung der Kosten. (Az.: 2-24 T 35/21)
Motor
Recht: Fluggastrechteverordnung - Kein Geld zurück bei Gruppenbuchung
- Holger Holzer/SP-X - 7. Februar 2025, 10:54 Uhr
Wer für Freunde, Familie oder Kollegen Flugtickets bucht, bleibt bei einem Ausfall auf einem Teil der Kosten sitzen. So sieht es zumindest die Fluggastrechteverordnung.
Weitere Meldungen
Mobilität wird zur strategischen Steuerungsaufgabe
Kosten entstehen im Fuhrpark längst nicht erst dann, wenn ein Fahrzeug tatsächlich auf der Straße
MehrDie aktuelle Situation im Maschinen- und Spezialtransport
Die Überwachung von Lasten im Maschinen- und Spezialtransport stellt eine komplexe Herausforderung dar.
MehrSie stehen in der Garage, betrachten Ihr Auto und denken sich: "Ein frischer Anstrich könnte nicht schaden." Vielleicht hat der Lack schon bessere Tage gesehen, oder Sie
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Thomas Enders, Chef des Verwaltungsrates des Rüstungskonzerns KNDS, fordert trotz des geplanten Staateinstiegs den Börsengang des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, pocht auf die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages. "Im Koalitionsvertrag haben wir
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), fordert ein "Schutzschild" für die ostdeutsche Zivilgesellschaft und will diese
Mehr














