Potsdam (dts Nachrichtenagentur) - Künstliche Intelligenz kann den Schulunterricht nach Ansicht von Wissenschaftlern der Universitäten Potsdam und Augsburg bereichern. In einer Handreichung für das Bundesministerium für Bildung, die am Freitag veröffentlicht wurde, nennen sie Möglichkeiten wie automatisiertes Feedback oder differenzierte Lernunterstützung. Voraussetzung sei allerdings ein durchdachter und didaktisch sinnvoller Einsatz.
Die Forscher betonen, dass Lehrkräfte trotz KI zentral bleiben. Die Technologie solle Pädagogen unterstützen, individueller auf Lernbedürfnisse einzugehen, und sie bei Routinetätigkeiten entlasten. Wichtig sei zudem, dass Bildungsgerechtigkeit gewahrt bleibe und der Zugang zu KI-Anwendungen nicht vom Geldbeutel abhänge.
Die Handreichung empfiehlt politische Leitlinien und einheitliche Datenschutzstandards. Zudem soll "KI-Kompetenz" fester Bestandteil schulischer Bildung werden - vom kritischen Umgang mit Textgeneratoren bis zur ethischen Reflexion von Algorithmen. Die Wissenschaftler sehen KI als Werkzeug, nicht als Wundermittel.
Technologie
Forscher sehen Potenzial für KI in Schulen
- dts - 20. Juni 2025, 15:11 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, hat ihre Fraktionskollegin Zoe Mayer gegen Kritik wegen der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drängt auf mehr Transparenz im Musikstreaming. "Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz im
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Rufe an die Politik, große Tech-Konzerne stärker an der Finanzierung von Journalismus zu beteiligen, werden immer lauter. Wie die
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat Überlegungen der Union, im Zuge einer großen Steuerreform den Spitzensteuersatz anzuheben
MehrMainz (dts Nachrichtenagentur) - Die Biontech-Finanziers Andreas und Thomas Strüngmann wollen auch in die neue Firma des scheidenden Vorstands-Duos Ugur Sahin und Özlem Türeci
MehrDas Bundeswirtschaftsministerium hat nach Informationen des "Spiegel" die E-Mail-Konten von mehreren seiner Beamten durchsuchen lassen. Anlass der Durchsuchungen sei gewesen, dass
Mehr














