Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich als Anhängerin der Aktienrente positioniert.
Befragt danach, dass viele in der SPD solche Modelle als Zockerei ablehnen, sagte Hubertz dem "Tagesspiegel" an die Adresse der eigenen Partei: "Ich glaube, solche Aussagen sind eine Folge alter Reflexe."
In Skandinavien funktioniere die Aktienrente, "das ist keine Zockerei", sagte sie der Zeitung. "Wir können die Gelder von Rentenfonds auch nutzen für unsere Infrastruktur, für Wärmenetze, für Wohnungen, für sichere Investments. Das kommt uns allen zugute."
In der vergangenen Legislaturperiode hatte die Ampel-Koalition das sogenannte Generationenkapital geplant, aus dem aber am Ende nichts mehr wurde. "Ich bin großer Fan des Generationenkapitals", sagte Hubertz nun. "Es geht nicht nur um Umverteilung, sondern auch darum, dass wieder mehr Menschen in diesem Land Vermögen aufbauen können. Damit müssen wir uns in der SPD beschäftigen."
Sie machte in diesem Zusammenhang die Gerechtigkeitsfrage auf: "Ich finde es zum Beispiel unfair, dass Menschen, die eine Excel-Tabelle bedienen können und genug Gehalt haben, am Ende des Monats mit ETFs sparen, viele Menschen in anderen Berufen aber nicht privat vorsorgen können oder wegen einer gewissen Aversion nicht vom Aktienmarkt profitieren."
Finanzen
Bauministerin spricht sich für Aktienrente aus
- dts - 22. September 2025, 05:00 Uhr
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