Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sieht aktuell keine Spielräume im Bundeshaushalt, um die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken. Fleisch sollte aber nicht durch eine Tierwohlabgabe oder einer Erhöhung der Mehrwertsteuer "künstlich verteuert" werden, sagte Rainer dem "Tagesspiegel".
"Mein Auftrag ist es nicht, die Preisschilder im Supermarkt zu bestimmen. Mein Auftrag ist es, faire Rahmenbedingungen zu schaffen. Für mich heißt das: Belastungen für die Lebensmittelerzeuger senken und Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe stärken", sagte Rainer.
Über seine frühere Arbeit als Metzger berichtete der Minister: "Schlachten ist ein chirurgischer Eingriff mit tödlichem Ausgang. Zu einem chirurgischen Eingriff gehört eine ordentliche Betäubung. Wenn das Tier richtig betäubt ist, ist es die Aufgabe des Metzgers, das Tier fachgerecht zu schlachten." Für seine Familie kocht er am liebsten Krustenbraten mit Knödeln, Kraut und Soße. Das gelinge ihm am besten und schmecke allen. "In meiner Familie wünscht sich niemand Tofu."
Finanzen
Agrarminister gegen Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel
- dts - 26. September 2025, 06:52 Uhr
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