Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer kritisiert das Auftreten des Bundeskanzlers auf der UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém. "Dank eines Kanzlers, der inmitten von heiklen internationalen Klima-Verhandlung nichts Besseres zu tun hat, als mit seinen Aussagen halb Brasilien vor den Kopf zu stoßen, muss man die 1 Milliarde-Zusage, die genau jetzt nach diesen Aussagen kommt, als Schadensbegrenzung verstehen", sagte Neubauer der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).
Mit nur wenigen, unnötigen und respektlosen Worten hätte es der Kanzler es geschafft, hart erkämpftes Vertrauen in deutsche Politik einzureißen. "Den Preis für seine rhetorische Unzuverlässigkeit zahlen wir alle", sagte sie.
Abgesehen davon sei es natürlich gut und notwendig, dass Deutschland sich mit Blick auf den Tropenwald-Fonds auf eine klare Zusage einließe. "Gleichzeitig bleibt es makaber, dass Deutschland auf der einen Seite eine Milliarde für den Regenwald hinlegt und auf der anderen Seite jährlich 60 Milliarden in fossile Subventionen steckt, und zwischendurch auch gerne 350 Millionen an die Fluggesellschaften verschenkt", fuhr Neubauer fort. "Merz bleibt auf einem klimapolitischen Kurs, der mehr Klima kaputt macht, als er schützt."
Finanzen
Neubauer sieht Investition in Regenwaldfonds als Schadensbegrenzung
- dts - 20. November 2025, 17:12 Uhr
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