Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD will in diesem Jahr weitreichende Steuerreformen auf den Weg bringen. So wollen die Sozialdemokraten sowohl die Einkommens- als auch die Erbschaftsteuer reformieren, wie aus einem Beschlussentwurf für die SPD-Klausurtagung hervorgeht, über den das "Handelsblatt" berichtet.
"Arbeit muss ein auskömmliches und würdevolles Leben ermöglichen. In diesem Sinne reformieren wir die Einkommensteuer, damit kleine und mittlere Einkommen entlastet werden", heißt es in dem Beschlussentwurf. "Dieses im Koalitionsvertrag verankerte Vorhaben wollen wir im Jahr 2026 angehen."
Im Gegenzug will die SPD die Steuern für Spitzenverdiener und Erben erhöhen. "Es ist nur fair, wenn diejenigen, die sehr viel verdienen und sehr viel haben, stärker besteuert werden, um diese Steuersenkung zu finanzieren", heißt es in dem Beschlusspapier.
Und weiter: "Das starke Auseinanderdriften von Vermögen gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt." Erbschaften seien hier ein wichtiger Faktor. "Deshalb reformieren wir die Erbschaftsteuer", schreibt die SPD-Fraktion. Es müsse sichergestellt werden, "dass Milliardenvermögen nicht der Steuer entzogen werden".
Finanzen
SPD plant großes Steuerpaket
- dts - 8. Januar 2026, 09:17 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Landkreistag warnt Bund und Länder vor einem "Kollaps" der Kommunen. Bislang sei nichts geschehen, um das wachsende Defizit der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen haben die Steuerpläne der Union als völlig unrealistisch kritisiert. "Die Milliarden-Steuer-Versprechen wird Friedrich Merz in
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Linken-Chef Jan van Aken hat die Regierung dazu aufgefordert, mehr gegen den Anstieg von Preisen zu tun, und sich für eine "Dönerpreisbremse"
MehrTop Meldungen
Berlin/Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung zum EU-Mercosur-Abkommen als "Meilenstein in der europäischen Handelspolitik"
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Vertreter der 27 EU-Länder sollen in Brüssel vorläufig den Weg für das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien,
MehrNach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hat der Rat der EU-Länder dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zugestimmt. Die
Mehr














