Die tödlichen Schüsse eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine Autofahrerin in Minnesota haben am Donnerstag erneut wütende Proteste ausgelöst. In der Stadt Minneapolis gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, einer der Demonstrierenden hielt ein Schild mit der Aufschrift "ICE = Mörder" hoch. Mit Tränengas und Pfefferkugeln gerüstet standen die Sicherheitskräfte den Kundgebungsteilnehmern gegenüber. Mindestens einer der Demonstranten wurde festgenommen.
Am Mittwoch hatte ein ICE-Beamter in Minneapolis eine 37-jährige Autofahrerin erschossen, nachdem ihr Wagen zunächst von ICE-Kräften umzingelt worden war. Die US-Regierung erklärte, die Frau habe versucht, "ihren Wagen als Waffe zu verwenden" und Polizisten zu töten, deshalb sei sie erschossen worden. Der Bürgermeister der Stadt wies diese Version des Geschehens als "Blödsinn" zurück.
Brennpunkte
Wütender Protest in Minnesota nach Tötung einer Autofahrerin durch ICE-Beamte
- AFP - 8. Januar 2026, 16:10 Uhr
Die tödlichen Schüsse eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine Autofahrerin in Minnesota haben am Donnerstag erneut wütende Proteste ausgelöst. In der Stadt Minneapolis gingen zahlreiche Menschen auf die Straße.
Weitere Meldungen
Nach dem tödlichen Silvester-Brand in einer Bar im Skiort Crans-Montana haben die Menschen in der Schweiz der 40 Todesopfer gedacht. Begleitet vom Glockengeläut der Kirchen
MehrWeil er seine schlafende Ehefrau mit Brandbeschleuniger angezündet und getötet haben soll, ist ein 50-Jähriger vom Landgericht Braunschweig zu einer lebenslangen
MehrBuschbrände haben im Südosten Australiens einige Häuser und große Waldflächen zerstört. Im Bundesstaat Victoria wurden am Freitag zwei Erwachsene und ein Kind in einem
MehrTop Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Vertreter der 27 EU-Länder sollen in Brüssel vorläufig den Weg für das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien,
MehrNach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hat der Rat der EU-Länder dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zugestimmt. Die
MehrIn Brüssel sind am Freitagmorgen die Vertreter der 27 EU-Länder zusammengekommen, um unter anderem über das lang aufgeschobene Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen
Mehr














