Das Landgericht Hamburg hat vier Angeklagte wegen illegaler Geldanlagegeschäfte mit Immobilien in Dubai verurteilt. Es sprach sie nach Angaben einer Sprecherin vom Donnerstag wegen des unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften oder Beihilfe dazu schuldig und verhängte Geldstrafen zwischen 7000 Euro und 28.500 Euro. Laut Anklage ging es um Firmen, die zwischen 2014 und 2016 ein entsprechendes Anlageprodukt angeboten hatten, ohne über eine Erlaubnis der Aufsichtsbehörden zu verfügen.
Bei den Angeklagten handelte es sich um drei Männer und eine Frau, die unter anderem Firmen in Hamburg und Dubai und eine sogenannte Treuhandgesellschaft leiteten. Der Anklage zufolge sammelten sie rund 16 Millionen Euro von etwa 800 Anlegern ein. Diese sollten Anteile an noch zu bauenden Wohnungen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwerben und dafür etwa Mietanteile erhalten.
Es handelte sich demnach um ein Einlagengeschäft, für das eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erforderlich gewesen wäre. Über diese verfügten die Firmen der Beschuldigten aber nicht. Das Urteil fiel in der vergangenen Woche. Die Angeklagten waren zum Prozessauftakt im Oktober des vergangenen Jahres zwischen 58 und 61 Jahre alt.
Brennpunkte
Illegale Geschäfte mit Immobilien in Dubai: Geldstrafen für Angeklagte in Hamburg
- AFP - 22. Januar 2026, 10:29 Uhr
Das Landgericht Hamburg hat vier Angeklagte wegen illegaler Geldanlagegeschäfte mit Immobilien in Dubai verurteilt. Es sprach sie wegen unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften und Beihilfe dazu schuldig und verhängte Geldstrafen bis zu 28.500 Euro.
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