Fünf Monate nach dem Verschwinden eines russischen Sportlers beim jährlichen Schwimmwettbewerb durch die Bosporus-Meerenge in Istanbul ist dessen Leiche gefunden worden. Ein DNA-Abgleich habe bestätigt, dass es sich um den russischen Schwimmer Nikolai Swetschnikow handele, teilte das russische Generalkonsulat in Istanbul nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Donnerstag mit.Â
Der 29-jährige Profi-Schwimmtrainer hatte am 24. August zu den mehr als 2800 Wettbewerbsteilnehmern gehört, die durch die 6,5 Kilometer breite Meerenge zwischen Asien und Europa schwimmen wollten. Nach dem Schwimmwettbewerb teilte das türkische Olympische Komitee mit, dass Swetschnikow seitdem vermisst werde.Â
Laut dem Büro des Gouverneurs von Istanbul ergaben Bilder von Überwachungskameras und der Zeitmess-Chip an Swetschnikows Fuss, dass er das Rennen begonnen hatte, aber es nicht ins Ziel schaffte. Die Küstenwache und die Wasserpolizei konnten die Leiche während einer mehrtägigen Suchaktion direkt nach dem Schwimmwettbewerb nicht finden.
Am Dienstagmorgen entdeckte die Polizei nach Angaben des russischen Konsulats dann eine Leiche am Bebek-Damm, nicht weit vom Zielpunkt des damaligen Wettschwimmens. Der DNA-Abgleich bestätigte, dass es sich um den seit Monaten vermissten Russen handelte.
Nach Angaben der Instanbuler Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen zu Swetschnikows Verschwinden aufgenommen hatte, wurde die Leiche "ohne Kopf, Füße und Arme" gefunden und trug einen Schwimmanzug, der darauf hindeutete, dass es sich um Swetschnikow handelte.
Brennpunkte
Fünf Monate nach Verschwinden in Istanbul: Leiche von russischem Schwimmer gefunden
- AFP - 22. Januar 2026, 11:40 Uhr
Fünf Monate nach dem Verschwinden eines russischen Sportlers beim jährlichen Schwimmwettbewerb durch den Bosporus in Istanbul ist seine Leiche gefunden worden. Ein DNA-Abgleich bestätigte, dass es sich um den russischen Schwimmer Nikolai Swetschnikow handelt.
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