Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks fortgesetzt. Am Mittwoch traten im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen Beschäftigte von Universitätskliniken, Schulen und Hochschulen in den Ausstand, wie die Gewerkschaft mitteilte. Auch Landesverwaltung und Justiz waren betroffen. In den kommenden Tagen sind bereits weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst in verschiedenen Ländern geplant.
Warnstreiks gab es unter anderem auch in niedersächsischen Seehäfen. Am Mittwoch wurde laut Verdi im Seehafen Stade gestreikt. Am Donnerstag sollten Arbeitsniederlegungen in Cuxhaven und Emden folgen. Laut Verdi wurden Notdienstvereinbarungen zunächst lediglich für Emden erreicht.
In Hamburg sind für Donnerstag großflächige Aktionen geplant. Dort ruft Verdi Beschäftigte unter anderem von Bezirksämtern, Schulen, Feuerwehr, Landesbehörden sowie der Technischen Universität Harburg ganztägig zum Warnstreik auf. In Rostock und Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern laufen Arbeitsniederlegungen an den dortigen Universitätskliniken .
Der Tarifvertrag für die Beschäftigten der Länder außer Hessen war Ende Oktober ausgelaufen. Die Gewerkschaften fordern für Tarifbeschäftigte der Länder sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Arbeitgeberseite legte bislang kein konkretes Angebot vor. Die dritte Verhandlungsrunde ist ab 11. Februar in Potsdam geplant.Â
Politik
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Warnstreiks im Westen und Norden
- AFP - 4. Februar 2026, 17:08 Uhr
Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks fortgesetzt. Betroffen war unter anderem Nordrhein-Westfalen.
Weitere Meldungen
Kahlschlag bei der "Washington Post": Die traditionsreiche Zeitung aus der US-Hauptstadt hat am Mittwoch zahlreiche Journalisten gefeuert, laut US-Medien muss rund ein Drittel der
MehrDie Thüringer AfD mit ihrem Landeschef Björn Höcke ist mit einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) gescheitert. Im Landtag in Erfurt
MehrPapst Leo XIV. hat angesichts des Auslaufens des Atom-Abrüstungsvertrags "New Start" zwischen den USA und Russland vor einem "neuen Wettrüsten" gewarnt. "Ich fordere Sie
MehrTop Meldungen
Washington/Peking (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage ein "ausführliches" Telefongespräch mit Chinas Präsident Xi Jinping geführt.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Werner Gatzer, will seinen Posten offenbar vorzeitig zur Verfügung stellen. Er habe
MehrBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will mit den Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten neue "strategische Partnerschaften" schließen. Merz brach
Mehr














