Durch den Zyklon "Gezani" sind in Madagaskar mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde des ostafrikanischen Inselstaats starben infolge des Sturm mindestens 31 Menschen. 36 weitere seien schwer verletzt worden. Toamasina, die mit rund 400.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel, sei "zu fast 75 Prozent zerstört", sagte der im Oktober durch das Militär an die Macht gekommene Präsident Michael Randrianirina.
Vier Menschen wurden laut der Katastrophenschutzbehörde nach dem Durchzug des Zyklons noch vermisst. "Gezani" war mit Windgeschwindigkeiten von bis 250 Stundenkilometern über Teile Madagaskars hinweggefegt. Auf Drohnenaufnahmen der Behörde waren großflächige Überflutungen in Toamasina zu sehen, Anwohner wateten durch Wasser, die Straßen waren mit entwurzelten Bäumen übersät und die Dächer zahlreicher Gebäude abgedeckt.Â
Insgesamt 250.000 Einwohner Madagaskars waren der Katastrophenschutzbehörde zufolge direkt von der Naturkatastrophe betroffen. Der volle Umfang der Sturmschäden werde derzeit noch ausgewertet. Staatschef Randrianirina rief "internationale Partner und Spender" zur Hilfe auf.
Das madagassische Wetteramt hatte den Aufprall von "Gezani" auf Land ähnlich intensiv wie bei dem Sturm "Geralda" im Februar 1994 bezeichnet. Damals waren mindestens 200 Menschen getötet worden, 500.000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf.
Brennpunkte
Mindestens 31 Tote und massive Schäden durch Zyklon "Gezani" in Madagaskar
- AFP - 11. Februar 2026, 20:03 Uhr
Durch den Zyklon 'Gezani' sind in Madagaskar mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Toamasina - die mit rund 400.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel - sei 'zu fast 75 Prozent zerstört', sagte Präsident Michael Randrianirina.
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