Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Alexander von Preen, hat das Verfahren der EU-Kommission gegen Shein als "ermutigendes Zeichen" gelobt und die Behörde von Ursula von der Leyen zu einem konsequenten Durchgreifen aufgefordert.
"Wenn die Missstände nicht konsequent und glaubhaft abgeschafft werden, darf auch die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein und muss ins Auge gefasst werden", sagte von Preen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die jahrelange Hilflosigkeit und Untätigkeit von Politik und Behörden untergräbt bei vielen Händlern und Produzenten in Deutschland sowie in der EU mittlerweile das Vertrauen in den Rechtsstaat." Jetzt brauche es sichtbare und klare Signale. "Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich zwingend auch an die hiesigen Spielregeln bei Umwelt- und Verbraucherschutz sowie bei den steuerlichen Regeln halten."
Der Präsident des Handelsverbands kritisiert, die Politik habe jahrelang zugeschaut, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln "serienweise mit Füßen getreten" hätten. "Dieser unfaire Wettbewerb ruiniert heimische Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz halten und bei denen das auch streng kontrolliert wird. Die Verstöße müssen spürbare Folgen haben", fordert von Preen von der EU-Kommission. "Die Zeit der Worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten."
Wirtschaft
Handelsverband begrüßt Verfahren gegen Shein
- dts - 17. Februar 2026, 13:05 Uhr
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