Wirtschaft

Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit

  • AFP - 17. Februar 2026, 18:11 Uhr
Bild vergrößern: Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit
Das Logo von Warner Bros. Discovery
Bild: AFP

Neue Wende im Bieterwettkampf zwischen Paramount Skydance und Netflix um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD): WBD räumt Paramount noch eine Frist von sieben Tagen ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Neue Wende im Bieterkampf zwischen Paramount Skydance und Netflix um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD): WBD räumt Paramount noch eine Frist von sieben Tagen ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bis zum 23. Februar habe Paramount die Gelegenheit, sein "bestes und endgültiges Angebot" vorzulegen. Netflix reagierte verschnupft und warf Paramount "Spielchen" vor.

Das vorherige, bereits mehrfach nachgebesserte Angebot von Paramount über 108 Milliarden Dollar hatte Warner Bros abgelehnt. Nun erklärte WBD, die Offerte habe weiter "Mängel". Der Konzern sei aber bereit, mit Paramount "bestimmte Konditionen" zu besprechen. 

Paramount will die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsender kaufen, dazu gehört CNN. Der Streamingdienst Netflix will dagegen nur das Filmgeschäft sowie den Streamingdienst HBO erwerben. Dafür bietet Netflix 83 Milliarden Dollar, allerdings vollständig in bar.

Warner Bros betonte, das Angebot von Netflix sei nach wie vor zu bevorzugen. Die Aktionärinnen und Aktionäre sollten darüber auch weiterhin wie geplant am 20. März abstimmen. Netflix äußerte die Erwartung, dass Warner Bros in der siebentägigen Spanne die Angelegenheit mit Paramount "vollständig und endgültig" kläre. 

Der Bieterkampf hat eine politische Seite: Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt in den USA als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, seinerseits Chef des Softwareanbieters Oracle, unterstützen dagegen US-Präsident Donald Trump.

Trump hatte die Übernahmepläne von Netflix infrage gestellt und dies mit dem "sehr großen Marktanteil" des Streaminganbieters begründet. Zudem pocht Trump darauf, dass der zu Warner Bros gehörende Fernsehsender CNN, den er in der Vergangenheit wiederholt scharf kritisiert hatte, verkauft wird.

Weitere Meldungen

Spritpreise steigen über Ostern weiter - Entlastungen gefordert

Die Spritpreise sind über Ostern weiter gestiegen. Der Preis für Diesel erreichte am Ostersonntag im Tagesdurchschnitt ein weiteres Allzeithoch, auch Benzin verteuerte sich. Die

Mehr
Dax-Dividenden steigen auf neues Rekordniveau

Die im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Konzerne schütten in diesem Jahr trotz der anhaltenden Konjunkturkrise mehr Geld an ihre Aktionäre aus als je zuvor. Insgesamt

Mehr
Dax-Dividenden steigen auf neues Rekordniveau

Die im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Konzerne schütten in diesem Jahr trotz der anhaltenden Konjunkturkrise mehr Geld an ihre Aktionäre aus als je zuvor. Insgesamt

Mehr

Top Meldungen

Ladesäulenbetreiber beklagt fehlende Verlässlichkeit der Politik

München (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef des Ladesäulenbetreibers Ionity, Jeroen van Tilburg, hat die Politik aufgefordert, mehr Verlässlichkeit beim Thema Elektromobilität

Mehr
Linke und Grüne kritisieren Regierungshandeln in Spritpreis-Krise

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts steigender Spritpreise übt die Opposition harte Kritik an der Bundesregierung. Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner sagte der "Bild"

Mehr
Wirtschaftsministerium prüft Optionen für Energiekostensenkung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat offenbar Szenarien durchgespielt, wie die Bürger generell bei den Energiepreisen entlastet werden könnten.

Mehr