Politik

Inmitten von Spannungen wegen Trump: Dänischer König besucht Grönland

  • AFP - 18. Februar 2026, 17:38 Uhr
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König Frederik X. in Nuuk
Bild: AFP

Inmitten der Spannungen wegen der Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump hat der dänische König Frederik X. Grönland besucht. Der Monarch landete am Flughafen der Hauptstadt Nuuk und wurde dort von Grönlands Regierungschef Nielsen empfangen.

Inmitten der Spannungen wegen der Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland hat der dänische König Frederik X. die Arktisinsel besucht. Der Monarch landete am Mittwoch am Flughafen der Hauptstadt Nuuk und wurde dort von Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen empfangen. Grönland ist ein autonomes Gebiet, gehört aber zu Dänemark.

"Es ist eine große Freude, zurück in Grönland zu sein und die Grönländer zu treffen", sagte Frederik zum Auftakt seines dreitägigen Besuchs. Die Bewohner Grönlands und ihr Wohlergehen lägen ihm "sehr am Herzen". "Das war immer so, und das wird immer so sein", betonte der 57-jährige König.

Frederik besuchte auf der zu Dänemark gehörenden autonomen Arktisinsel unter anderem eine Schule und einen Fischereibetrieb. Am Donnerstag will der König die rund 150 Kilometer nördlich von Nuuk gelegene Kleinstadt Maniitsoq besuchen, am Freitag ein Ausbildungszentrum der dänischen Streitkräfte in Kangerlussuaq.

US-Präsident Trump hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor mehr als einem Jahr immer wieder Besitzansprüche auf das zum Nato- und EU-Mitgliedstaat Dänemark gehörende Grönland erhoben und die Nato damit in eine tiefe Krise gestürzt. Drohungen einer Übernahme mit Gewalt nahm er im vergangenen Monat nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte zurück. Stattdessen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnte am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz aber, Trump wolle das rohstoffreiche und strategisch wichtig gelegene Grönland nach wie vor besitzen. "Leider denke ich, dass der Wunsch derselbe ist", sagte sie. Der Druck auf Grönland sei "völlig inakzeptabel".

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