Bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine sind in der Nacht zum Montag mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Attacken auf Einrichtungen der Energie-Infrastruktur und weitere zivile Ziele getötet.
In Saporischschja wurde bei der russischen Attacke auf eine Industrieanlage Gouverneur Fedorow zufolge zudem ein 45-jähriger Mann bei dem Angriff auf Industrieanlagen verletzt.
Auch Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, geriet Behördenangaben erneut ins Visier russischer Angriffe. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb im Onlinedienst Telegram von Raketenbeschuss. Demnach schlug ein Geschoss im Viertel Cholodnohirskyj ein, Rettungskräfte seien derzeit im Einsatz.
Saporischschja und Charkiw, wichtige Industriezentren in Frontnähe, sind häufige Ziele russischer Angriffe. Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am Dienstag versucht Russland, den Druck auf die Ukraine zu erhöhen. Am Sonntag waren bei massiven Angriffen auf das Land ein Mensch getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden.
Brennpunkte
Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine
- AFP - 23. Februar 2026, 08:03 Uhr
Bei einer nächtlichen russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Getroffen wurden laut Behördenangaben die Großstädte Saporischschja, Odessa und Charkiw.
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