München (dts Nachrichtenagentur) - Ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen einen staatlichen Eingriff an der Zapfsäule ausgesprochen.
"Ein Tankrabatt wäre in der aktuellen Lage schädlich", sagte er der "Welt". Der Anstieg der Spritpreise sei ein Signal für die Verknappung des Öls. "Es ist wichtig, dass die Autofahrer dieses Preissignal spüren und entsprechend ihr Verhalten ändern, soweit sie können", sagte Fuest. Ein Tankrabatt würde dieses wichtige Signal der Knappheit ausschalten, mit entsprechendem Schaden für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt.
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hatte die damalige Ampel-Regierung 2022 einen Tankrabatt eingeführt, um die stark gestiegenen Kraftstoffpreise zu dämpfen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hatte gegenüber "Politico" zuletzt eine Debatte über "Reaktionsmechanismen" angeregt und dabei auch einen Tankrabatt als mögliche Reaktion auf die steigenden Spritpreise ins Spiel gebracht.
Finanzen
Ifo-Präsident hält Tankrabatt für "schädlich"
- dts - 4. März 2026, 13:27 Uhr
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