Nach einem mutmaßlich durch Treibstoffdiebe verursachten Leck an einer Dieselpipeline in Rheinland-Pfalz intensiviert die Polizei die Suche nach den Tätern. Die Maßnahmen würden nun von einer eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe koordiniert, teilte die Polizei in Koblenz am Freitag mit. Die Menge des bei dem Vorfall in einem Industriepark bei Wiebelsheim gestohlenen und ausgelaufenen Kraftstoffs sei weiter unklar.
Nach Polizeiangaben handelt es sich um "eine nicht unerhebliche Menge", die aus der unterirdischen Diesel-Leitung ins Erdreich gelangt sei. Auch das Landesumweltministerium in Mainz sprach in einer Mitteilung am Freitag von einer beträchtlichen, aber bislang nicht genau bekannten Menge. Der Treibstoff verunreinigte demnach unter anderem einen Bach und Wiesen, Einsatzkräfte brachten demnach Ölsperren auf Gewässern aus.
Nach lokalen Behördenangaben waren das Leck und die dadurch verursachte Umweltverschmutzung am Mittwoch entdeckt worden. Zeitweise waren bis zu 300 Einsatzkräfte vor Ort. Der auslaufende Diesel floss demnach teils über einen Bach ab und wurde abgepumpt. Der Austritt wurde gestoppt.
Der Polizei zufolge gibt es bislang keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat. "Nach aktuellem Ermittlungsstand steht vielmehr ein Treibstoffdiebstahl im Raum", erklärten die Beamten am Freitag. Die unbekannten Täter hätten die Leitung offenbar manipuliert, um Diesel abzuleiten. Auch der konkrete Tatzeitraum war demnach noch unbekannt.
Brennpunkte
Pipelineleck in Rheinland-Pfalz: Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein
- AFP - 13. März 2026, 14:55 Uhr
Nach einem mutmaßlich durch Treibstoffdiebe verursachten Leck an einer Dieselpipeline in Rheinland-Pfalz intensiviert die Polizei die Suche nach den Tätern. Eine Ermittlungsgruppe wurde eingerichtet. Wie viel Treibstoff auslief, ist weiter unklar.
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