Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) befürwortet die Diskussion um Altersgrenzen für Soziale Medien.
Der "Rheinischen Post" (Sonntag) sagte Prien: "Ich begrüße sehr, dass die Debatte inzwischen auch in Deutschland breit geführt wird. Die Erfahrungen in Australien beobachten wir genau und erwarten die Empfehlungen der von mir eingesetzten Expertenkommission `Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt`."
Prien fügte hinzu: "Diese Expertise ist grundlegend für unser weiteres Vorgehen, denn Altersgrenzen, Medienkompetenz sowie die Teilhabe und der Zugang zu altersgerechten Inhalten müssen klug ineinandergreifen - im Interesse der jungen Menschen." Die Debatte über Verbote und Beschränkungen läuft auch in Deutschland, seit Australien im Dezember als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat.
Zurückhaltend äußerte sich hingegen CSU-Generalsekretär Martin Huber. Der "Rheinischen Post" sagte Huber: "Die CSU ist skeptisch gegenüber einem unpraktikablen Social-Media-Verbot." Zwar sei man "offen für sinnvolle und praktisch umsetzbare Vorschläge", so Huber. "Das Beispiel Australien zeigt jedoch: Verbote können sehr einfach umgangen werden."
Huber weiter: "Es gibt schon jetzt Altersbeschränkungen für die Plattformen. Letztlich sind es aber die Eltern, die diese durchsetzen müssen." Wichtiger in seinen Augen sei eine "Klarnamenpflicht im Internet, um die Hemmschwelle für Bedrohungen und Beleidigungen heraufzusetzen".
Technologie
Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln
- dts - 15. März 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die Debatte um Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien begrüßt und strengere Regeln noch
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat vor den Auswirkungen von sogenannter "Künstlicher Intelligenz" auf den deutschen Arbeitsmarkt
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, hat ihre Fraktionskollegin Zoe Mayer gegen Kritik wegen der
MehrTop Meldungen
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat US-Präsident Donald Trump wegen dessen Wirtschafts- und Handelspolitik scharf kritisiert. "Der US-Präsident hat eine
MehrTrotz der US-Angriffe auf die iranische Öl-Insel Charg läuft der Exportbetrieb dort nach Angaben der regionalen Behörden uneingeschränkt weiter. Die Aktivitäten der Ölfirmen
MehrFür Deutschlands Mittelstand haben die Vereinigten Staaten mit US-Präsident Donald Trump deutlich an Reiz verloren. Viele kleine und mittelgroße Unternehmen zögen sich aus dem
Mehr














