Der Iran-Krieg und die daraus resultierenden Preisausschläge bei Öl, Gas und Kraftstoffen steigern einer Umfrage zufolge die Akzeptanz erneuerbarer Energien. "66 Prozent der Befragten sehen angesichts der aktuellen Lage eine wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien, nur zwölf Prozent erwarten keinen Bedeutungszuwachs", erklärte der Chef von Eon Energie Deutschland, Filip Thon, am Freitag. Der Energiekonzern hat demnach die Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Yougov in Auftrag gegeben.
Die meisten Menschen setzen der Befragung zufolge auf Solarenergie, um selbst unabhängiger von geopolitisch ausgelösten Rohstoff- und Energiepreisschwankungen zu werden. 34 Prozent nannten eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach als beste Möglichkeit, weitere zwölf Prozent halten ein Balkonkraftwerk für ihre persönliche Situation besser geeignet. 13 Prozent nannten zudem den Einbau einer Wärmepumpe und acht Prozent die Anschaffung eines E-Autos als Favorit.
Zehn Prozent der Befragten planen laut Eon, in den kommenden zwölf Monaten ein Balkonkraftwerk, also eine kleine Solaranlage für den Balkon, anzuschaffen. Neun Prozent wollen demnach ein E-Auto kaufen, acht Prozent haben sich die Inbetriebnahme einer PV-Dachanlage und sieben Prozent die Installation einer Wärmepumpe vorgenommen.
"Auf Verbraucherseite besteht der Wille, in dezentrale Energielösungen zu investieren", erklärte Thon dazu. "Die Energiewende gewinnt damit wieder neues Tempo, und zwar getragen von einer breiten Masse der Gesellschaft, die erkennt, dass Erneuerbare die sinnvollste Art der Energieversorgung sind."
Für die Befragung wurden den Angaben zufolge in der vergangenen Woche 2052 Menschen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Wirtschaft
Umfrage: Durch Iran-Krieg steigt Bedeutung erneuerbarer Energien
- AFP - 27. März 2026, 08:49 Uhr
Der Iran-Krieg und die daraus resultierenden Preisausschläge bei Öl, Gas und Kraftstoffen steigern einer Umfrage zufolge die Akzeptanz erneuerbarer Energien durch die Menschen.
Weitere Meldungen
Die Regierungskoalition will angesichts der gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise vorerst keine weiteren Entlastungen für Verbraucher auf den Weg bringen. Die Bundesregierung
MehrDie gesetzlichen Regelungen zum Jagd auf den Wolf in Deutschland werden gelockert. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin einer Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz zu. Das
MehrDie Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr unter dem Strich erneut einen Milliardenverlust gemacht. Nach Steuern blieb ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, wie aus dem am Freitag
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung von Katherina Reiche (CDU) sieht keine Gefahr für einen Benzinmangel in Deutschland. "Die
MehrDer österreichische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr ist in den Rat der Wirtschaftsweisen berufen worden. Das teilte das Gremium am Freitag mit. Der Direktor des
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In einem Positionspapier des "Seeheimer Kreises" schlagen drei SPD-Politiker einen schrittweisen Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge
Mehr














