Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat Äußerungen aus der Bundesregierung zur Ausreise eines großen Teils der nach Deutschland geflüchteten Syrer scharf kritisiert.
Syrien sei weiterhin nicht sicher, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ‚Und die große Mehrheit der syrischen Staatsangehörigen in Deutschland, nämlich rund 730.000, hat eine langfristige Aufenthaltserlaubnis.`
Viele Menschen aus Syrien arbeiteten zudem in wichtigen Engpassberufen und hielten zum Beispiel das Gesundheitssystem mit am Laufen, fügte Dröge hinzu. ‚Mit solchen Aussagen erzeugt Merz nichts anderes als Verwirrung und Verunsicherung.` Das sei schlechte Politik.
Mit Blick auf die 80 Prozent, die Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zunächst genannt hatte, sagte die Fraktionschefin: ‚Ich fürchte, der Kanzler hat sich die Zahl einfach nur spontan ausgedacht. Er kann ja offensichtlich nicht erklären, woher sie kommt. Und mit der Realität hat die Aussage von Merz auch nichts zu tun.`.
Brennpunkte
Dröge kritisiert Syrien-Aussagen der Bundesregierung scharf
- dts - 4. April 2026, 08:23 Uhr
.
Weitere Meldungen
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wird als einer der wenigen prominenten Politiker bei einem der Ostermärsche
MehrNach Berichten über zwei abgestürzte US-Kampfjets in der Golfregion suchen iranische und US-Streitkräfte fieberhaft nach dem zweiten Crewmitglied eines der Flugzeuge. Der Iran
MehrKöln (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt vor Bemühungen des Irans, im Krieg mit Israel und den USA zerstörte Kapazitäten mithilfe
MehrTop Meldungen
Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), fordert vom Bund eine enge Einbindung der Ministerpräsidenten in die Pläne
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) fordert wirksame Entlastungen bei hohen Sprit- und Gaspreisen. "Die hohen Spritpreise sind eine spürbare
MehrNürnberg (dts Nachrichtenagentur) - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hält angesichts der Öl-Krise eine Stagnation nicht für unwahrscheinlich und warnt davor, die
Mehr














