Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik im Zentrum Chinas sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Detonation in dem Unternehmen in Liuyang in der Provinz Hunan am Montag wurden weitere 61 Menschen verletzt, wie die chinesischen Behörden am Dienstag mitteilten. Die Polizei gab die Festnahme der Unternehmensleitung bekannt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.
Videos in Onlinediensten vom Montag zeigten Explosionen und eine gewaltige Rauchwolke, die in einer ländlichen, von Bergen umgebenen Gegend hoch in den Himmel stieg. Drohnenaufnahmen des staatlichen Senders CCTV vom Dienstag zeigten qualmende Trümmerhaufen und Rettungskräfte, die mit Baggern das Schuttfeld durchkämmten.Â
CCTV zufolge wurden mehr als 480 Rettungskräfte zu dem Unglücksort entsandt. Um den Ort der Explosion herum sei eine drei Kilometer große Kontrollzone eingerichtet worden. Anwohner seien in Sicherheit gebracht worden.Â
Präsident Xi Jinping forderte "vollen Einsatz" bei der Behandlung der Verletzten und der Suche nach Vermissten. Zudem verlangte er, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. CCTV zufolge wurden alle Hersteller von Feuerwerkskörpern in der Provinzhauptstadt Changsha angewiesen, ihre Produktion vorübergehend einzustellen.Â
Liuyang ist das Zentrum der Feuerwerksproduktion in China und stellt rund 60 Prozent der im Inland verkauften Feuerwerkskörper und 70 Prozent der exportierten Feuerwerkskörper her. Industrieunfälle sind in China aufgrund lascher Sicherheitsstandards häufig. Im vergangenen Jahr waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Hunan neun Menschen ums Leben gekommen. Im Februar kamen bei Explosionen in Feuerwerksläden in den Provinzen Hubei und Jiangsu zwölf beziehungsweise acht Menschen ums Leben.
Lifestyle
26 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik in China
- AFP - 5. Mai 2026, 11:50 Uhr
Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in China sind 26 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Detonation in dem Unternehmen in Liuyang in der Provinz Hunan wurden weitere 61 Menschen verletzt, wie die chinesischen Behörden erklärten.
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