Lifestyle

US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei

  • AFP - 5. Mai 2026, 14:12 Uhr
Bild vergrößern: US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
Blake Lively bei der Met-Gala am Montagabend
Bild: AFP

Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren jahrelangen schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit um Vorwürfe sexueller Belästigung und Verleumdung beigelegt.

Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren jahrelangen schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit um Vorwürfe sexueller Belästigung und Verleumdung beigelegt. Die beiden Stars erzielten am Montag (Ortszeit) eine außergerichtliche Einigung, wie ihre Anwälte mitteilten. Eine Vergleichssumme wurde nicht genannt. Lively hatte Baldoni in einer Klage sexuelle Belästigung bei Dreharbeiten vorgeworfen, Baldoni konterte mit Verleumdungsvorwürfen.

Nach den Dreharbeiten zu dem 2024 in die Kinos gekommenen Film "Nur noch ein einziges Mal" hatte Lively sich über Baldonis Verhalten am Set beschwert und Klage gegen ihren Co-Star und Regisseur eingereicht. Sie warf ihm unter anderem vor, ständig über sein Sexualleben gesprochen zu haben. Außerdem habe Baldoni versucht, Sex-Szenen in den Film einzubauen, die nicht im Drehbuch standen und denen Lively nicht vorab zugestimmt hatte. Die durch die Serie "Gossip Girl" bekannt gewordene Lively warf Baldoni zudem vor, eine Schmutzkampagne gegen sie organisiert zu haben, um ihren Ruf zu ruinieren.

Baldoni hatte Lively und ihren Mann, den Hollywood-Star Ryan Reynolds, daraufhin wegen Verleumdung verklagt und mindestens 400 Millionen Dollar (350 Millionen Euro) Schadenersatz gefordert. Ein Richter wies Baldonis Klage im vergangenen Juni ab.

Auch ein Teil von Livelys Vorwürfen wurde von einem Richter abgewiesen. Andere Vorwürfe blieben dagegen bestehen, am 18. Mai hätte ein Prozess beginnen sollen.

In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten Livelys und Baldonis Anwälte den Film am Montag als "eine Quelle des Stolzes" für "alle, die an seiner Entstehung mitgewirkt haben". Zugleich erklärten sie, der Entstehungsprozess des Films sei mit "Herausforderungen verbunden" gewesen. Die von Lively "vorgebrachten Bedenken haben es verdient, angehört zu werden", hieß es weiter. "Wir hoffen aufrichtig, dass dies einen Abschluss ermöglicht und es allen Beteiligten erlaubt, konstruktiv und in Frieden voranzuschreiten."

Lively und Baldoni hatten ihren erbitterten Streit immer wieder auch über die Medien ausgetragen. Wenige Stunden nach der außergerichtlichen Einigung erschien Lively am Montagabend strahlend und in einem aufsehenerregenden pastellfarbenen Ballkleid mit Tüll-Schleppe zur legendären Met-Gala in New York.

Weitere Meldungen

Ausflug von Entenfamilie sorgt in Weimarer Innenstadt für Aufsehen

Der Ausflug einer Entenfamilie hat in der Innenstadt von Weimar in Thüringen für Aufsehen gesorgt. Die Entenmutter und ihre sechs Küken wurden letztlich wohlbehalten zu einem

Mehr
Experten: Buckelwal "mit hoher Wahrscheinlichkeit" tot

Stralsund (dts Nachrichtenagentur) - Experten des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund gehen davon aus, dass der in der Ostsee mehrfach gestrandete Buckelwal wohl nicht mehr lebt.

Mehr
Forsa: AfD weiter klar vor Union

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die AfD liegt in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiterhin klar an der Spitze. Laut aktuellem RTL/ntv-"Trendbarometer" kommt sie erneut auf

Mehr

Top Meldungen

Ifo-Institut: Ölkonzerne geben Tankrabatt nur teilweise weiter

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der seit 1. Mai geltende Tankrabatt der Bundesregierung kommt nur teilweise an den Zapfsäulen an. Das zeigen nun auch aktuelle Berechnungen des

Mehr
Forsa: Mehrheit hält Steuerentlastung erst ab 100 Euro für spürbar

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die meisten Bürger würden laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa erst ab einem dreistelligen Betrag im Monat von einer

Mehr
Wiese plädiert für Verzicht auf Diätenerhöhung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der SPD-Fraktion wächst der Widerstand gegen die reguläre Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete in diesem Jahr. "Aus guten Gründen

Mehr