In Tokio hat ein Mann eine Substanz in einem Einkaufszentrum versprüht und damit etwa 20 Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sprühte der Mann die Substanz am Montag auf einen Geldautomaten im Erdgeschoss des Gebäudes im Zentrum der japanischen Hauptstadt. Wegen des "Geruchs" der Substanz wurde die Feuerwehr alarmiert, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Rettungskräfte versorgten demnach rund 20 Verletzte.
Die Straße vor dem Einkaufszentrum im noblen Einkaufs- und Vergnügungsviertel Ginza wurde nach dem Vorfall gesperrt, vor dem Gebäude standen Feuerwehrautos. Wie ein AFP-Reporter vor Ort beobachtete, wurden zwei Menschen in Rettungswagen getragen. Einsatzkräfte in Schutzanzügen brachten zudem Menschen aus dem Gebäude, um sie in Spezialfahrzeugen zu untersuchen.
Wie der japanische Rundfunksender NHK berichtete, gab es offenbar nur Leichtverletzte. Eine 70-jährige Frau, die in dem Einkaufzentrum gewesen war, sagte dem Sender, ihr Hals habe angefangen zu "brennen und weh zu tun", als sie sich dem Geldautomaten genähert habe. In direkter Nähe habe sich ihr Hals dann "kratzig" und "fast wie betäubt" angefühlt. Nach Angaben der Feuerwehr hat die Polizei am Einsatzort Ermittlungen aufgenommen.
Gewalttaten sind in Japan relativ selten. Die Mordrate ist niedrig, das Waffenrecht ist sehr strikt. Dennoch gibt es vereinzelt Attacken mit Messern oder Schusswaffen. Im vergangenen Dezember waren bei einem Angriff mit einem Messer in einer japanischen Fabrik 14 Menschen verletzt worden, der Angreifer hatte dabei auch eine Flüssigkeit versprüht.
Brennpunkte
Substanz in Einkaufszentrum in Tokio versprüht: Rund 20 Verletzte
- AFP - 25. Mai 2026, 08:43 Uhr
In Tokio hat ein Mann eine Substanz in einem Einkaufszentrum versprüht und damit etwa 20 Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sprühte der Mann die Substanz auf einen Geldautomaten im Erdgeschoss des Gebäudes im Stadtzentrum.
Weitere Meldungen
Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes auf den Philippinen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei Bauarbeiter starben am Montag während der
MehrNeu-Delhi (dts Nachrichtenagentur) - US-Außenminister Marco Rubio hält den baldigen Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges mit dem Iran weiter für möglich.
MehrStockholm (dts Nachrichtenagentur) - Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri sieht die Zukunft internationaler Friedensmissionen in Gefahr. Die Zahl der internationalen
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat vor möglichen Kürzungen beim Elterngeld gewarnt. "Aktuell haben wir die
MehrOsnabrück (dts Nachrichtenagentur) - Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat die hohe Zahl an Beamten in Deutschland hinterfragt und eine Einbeziehung aller Staatsdiener in die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich gegen pauschale Kürzungen beim Elterngeld gewendet. "Familienpolitik darf kein Steinbruch für kurzfristige
Mehr














