US-Präsident Donald Trump hat offiziell die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten eingeläutet. Trump sagte am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Ansprache vor Anhängern in Washington, die Vereinigten Staaten seien "jung im Vergleich zu manch anderem Land, aber jeder Nation überlegen, die je gegründet wurde". In seiner gut halbstündigen Rede pries Trump seine "Amerika zuerst"-Politik (America first) und teilte gegen politische Gegner aus.
Unter seinem Vorgänger Joe Biden von den Demokraten seien die USA "ein totes Land" gewesen, sagte Trump in seiner frei gehaltenen Ansprache, die an Wahlkampfauftritte erinnerte. Unter seiner eigenen Führung gelinge dagegen "ein historischer Sieg nach dem anderen für das amerikanische Volk".
In der Rede rühmte Trump sich etwa für das Rahmenabkommen mit Teheran, das er nach einer "kleinen Reise in den Iran" erzielt habe, wie er den Krieg nannte. Dadurch seien die Ölpreise nun auf Talfahrt, sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger.
Zudem verteidigte er die von ihm angeordneten Massenabschiebungen von Migranten. Damit entferne seine Regierung "Mörder, Bandenmitglieder, Drogendealer und gefährliche Kriminelle zu Tausenden" aus dem Land, sagte der Präsident.
Besonders überschwänglich feierte der Immobilienunternehmer seine in der Hauptstadt geplanten Bauten. Den Ballsaal neben dem Weißen Haus nannte er dabei in einem Atemzug mit weltberühmten Denkmälern wie der Freiheitsstatue in New York. Trump beendete die Ansprache mit seinem Schlachtruf "Make America Great Again" (Macht Amerika wieder großartig) - und tanzte anschließend zu den Klängen der Hymne "Y.M.C.A."Â
Die Rede bildete den Abschluss einer mehrstündigen Veranstaltung. Dabei spielten Militärkapellen US-Hits; Kampfjets überflogen das Zentrum von Washington.
An die Auftaktkundgebung schließt sich in Washington ein mehrwöchiges Volksfest an, das am 4. Juli mit den Feiern zur Unabhängigkeitserklärung vor 250 Jahren seinen Höhepunkt finden soll. Zu diesem Anlass will Trump erneut eine Rede halten.
Politik
Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA
- AFP - 25. Juni 2026, 04:26 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat offiziell die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten eingeläutet. Trump pries dabei seine 'Amerika-zuerst'-Politik (America first) und teilte gegen politische Gegner aus.
Weitere Meldungen
Dicke Luft im US-Kongress: Im Streit über den Iran-Krieg hat sich Präsident Donald Trump offenbar ein Schreiduell mit einem Parlamentarier aus dem eigenen Lager geliefert. Der
MehrIn einer auf 15 Stunden angesetzten Sitzung befasst sich der Bundestag am Donnerstag mit mehreren Gesetzesvorhaben der Bundesregierung (ab 09.00 Uhr). Dem Plenum liegt ein
MehrDie Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer kommen am Donnerstag zu Beratungen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zusammen (15.00 Uhr). Bei der
MehrTop Meldungen
Osnabrück (dts Nachrichtenagentur) - Die Kommunen fordern und erwarten vom Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag Beschlüsse zu Milliarden-Einsparungen im sozialen Bereich.
MehrWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Volkswagen steht laut eines Medienberichts kurz vor der Entscheidung über den Verkauf seines Schiffsmotorenherstellers Everllence. Wie die
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Kommission plant bei der Reform des Emissionshandels (ETS) eine schnellere Erleichterung für die Industrie. Dazu soll ein
Mehr














