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Steilküste in französischem Badeort Biarritz bricht ab: Taucherin getötet

  • AFP - 25. Juni 2026, 10:50 Uhr
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Abgebrochene Steilküste in Biarritz
Bild: AFP

Beim Abbruch einer Klippe im südfranzösischen Badeort Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen. Ein weiterer Taucher wird vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Beim Abbruch einer Klippe im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen. Ein Taucher wurde am Donnerstagmorgen nach Behördenangaben noch vermisst. Etwa 2000 Kubikmeter Felsen unterhalb des Leuchtturms waren am Mittwochabend überraschend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich laut Präfektur drei Taucher in der Nähe der Unglücksstelle. 

Einer der Taucher überlebte unverletzt, erlitt aber einen Schock und wurde von Rettungskräften versorgt. Die Suche nach dem vermissten dritten Taucher wurde am Donnerstagmorgen fortgesetzt. 

Der nahegelegene Badestrand der Stadt war bei Temperaturen von mehr als 40 Grad zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert. "Es war ohrenbetäubend", berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter zum Stand-up-Paddeln an den Strand gekommen war: "Wir hatten wirklich Angst, als wir gesehen haben, wie ein ganzer Abschnitt der Steilküste einstürzte." Als die Felsen ins Meer stürzten, habe es eine riesige Wasserfontäne gegeben.

Die Stadtverwaltung von Biarritz sperrte das Gebiet um die Einsturzstelle für Taucher und Schiffe. Auch der  Strand wurde vorläufig gesperrt. 

An der Steilküste in der Gegend von Biarritz hatte es bereits 2008 und 2018 größere Abbrüche gegeben. Der durch den Klimawandel beförderte Anstieg des Meeresspiegels verstärkt die natürliche Erosion, die zu Felsstürzen führen kann. 

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