Brennpunkte

Japans Polizei untersucht mögliche weitere tödliche Bären-Attacke

  • AFP - 30. Juni 2026, 12:00 Uhr
Bild vergrößern: Japans Polizei untersucht mögliche weitere tödliche Bären-Attacke
Bären-Warnschild an Wanderweg
Bild: AFP

Die Polizei in Japan untersucht einen möglichen weiteren tödlichen Bärenangriff. Nach Angaben der Behörden in der nördlichen Präfektur Aomori wurde am Montag ein Mann tot auf einem Berg entdeckt, der mutmaßlich von einem Bären attackiert worden sei.

Die Polizei in Japan untersucht einen möglichen weiteren tödlichen Bärenangriff. Nach Angaben der Behörden in der nördlichen Präfektur Aomori wurde am Montag ein Mann tot auf einem Berg entdeckt, der mutmaßlich von einem Bären attackiert wurde. Die Todesursache werde weiter untersucht, aber sein Körper weise Bissspuren eines Bären auf, sagte ein Behördenvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, das Gebiet zu meiden. 

In letzter Zeit kommen in Japan Bären immer öfter in besiedeltes Gebiet, in der Folge haben die tödlichen Bären-Angriffe zugenommen. Zwischen dem 1. April und 30. Mai gab es nach Angaben des Umweltministeriums bereits fünf Todesfälle sowie 20 Verletzte durch Bärenattacken. Im vergangenen Steuerjahr starben 13 Menschen bei solchen Vorfällen. 

Bis März wurden landesweit mehr als 50.000 Bärensichtungen gezählt - offiziellen Daten zufolge mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rerkordjahr 2023. 

Fachleute führen den Anstieg auf eine schnell wachsende Bärenpopulation und die zunehmende Entvölkerung ländlicher Gebiete in Japan zurück. Im vergangenen Jahr hatte es in Japans Wäldern zudem wenige Eicheln gegeben, so dass die Bären sich anderswo auf Nahrungssuche machten.

In Japan leben zwei Bärenarten: der Asiatische Schwarzbär oder Kragenbär sowie der größere Braunbär. Braunbären können eine halbe Tonne wiegen und schneller laufen als Menschen. Jedes Jahr werden tausende Tiere abgeschossen.

Weitere Meldungen

Gericht bestätigt Beförderungsstopp: Vorerst keine Ernennung zu Stabsfeldwebel

Die Bundeswehr darf Beförderungen zum Stabsfeldwebel vorerst weiter aussetzen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in Münster wies nach Angaben vom Dienstag insgesamt

Mehr
Gericht: Ehepaar muss bei getrennten Hauptwohnsitzen separat Rundfunkbeitrag zahlen

Lebt ein Ehepaar getrennt und hat zwei Hauptwohnsitze, müssen einer Gerichtsentscheidung aus Rheinland-Pfalz zufolge für beide Wohnungen separat Rundfunkgebühren gezahlt

Mehr
Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben

Wegen Geldwäsche in Millionenhöhe hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben Männer erhoben. Die Bande soll mittels Scheingesellschaften, Kryptowährungswallets,

Mehr

Top Meldungen

Société Générale fordert mehr Banken-Integration in Europa

Paris (dts Nachrichtenagentur) - Société-Générale-Chef Slawomir Krupa hat die Bedeutung grenzüberschreitender Bankenfusionen in Europa hervorgehoben und vor einem Festhalten

Mehr
Wüst warnt vor Reformstau

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Vor dem Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) Union und SPD im Bund aufgerufen,

Mehr
Taskforce berät erneut über Spritpreise

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Auslaufen des Tankrabatts von 17 Cent will die von der schwarz-roten Koalition eingesetzte Taskforce die Preisentwicklung erneut

Mehr