Bamako (dts Nachrichtenagentur) - In Mali ist es am Wochenende zu einer Serie von Angriffen bewaffneter Gruppen auf fünf Orte im Land gekommen. Das teilte die malische Armee mit. Die Übergriffe am Samstag erfolgen demnach mehr als zwei Monate nach einem Großangriff auf die Hauptstadt Bamako.
Betroffen waren unter anderem ein Ort im Norden, in dem malische Soldaten gemeinsam mit russischen Kämpfern stationiert sind, sowie ein Ort südlich der Hauptstadt. Die Kämpfe begannen gegen 5 Uhr Ortszeit (7 Uhr deutscher Zeit).
Mali wird seit Jahren von Aufständen verschiedener bewaffneter Gruppen erschüttert, darunter solche, die mit al-Qaida oder dem IS in Verbindung stehen, sowie von einem separatistischen Konflikt im Norden. Die Separatisten kämpfen nach eigenen Angaben für einen unabhängigen Staat.
Der Angriff vom Samstag ist die jüngste Eskalation gegen die nach einem Putsch von Militärs geführte Regierung des Sahel-Staates. Bereits im April hatten Rebellen unter anderem den Flughafen von Bamako angegriffen, den Verteidigungsminister getötet und mehrere Armeestützpunkte im Norden eingenommen.
Brennpunkte
Neue Rebellenangriffe auf mehrere Städte in Mali
- dts - 4. Juli 2026, 13:07 Uhr
.
Weitere Meldungen
Im Ukraine-Krieg haben Kiew und Moskau am Samstag widersprüchliche Darstellungen zur Lage in der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Osten der Ukraine abgegeben.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die 60 in den USA bestellten Transporthubschrauber vom Typ CH47 für die Bundeswehr werden deutlich teurer. Wie der "Spiegel" berichtet, steigen
MehrErfurt (dts Nachrichtenagentur) - Bei den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt ist es am Samstagvormittag zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen. Wie die
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Krankenkassen-Spitzenverband warnt vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Ökonomen haben mit Blick auf das Reformpaket der Bundesregierung vor zu großen Erwartungen gewarnt. Der technologische Rückstand gehe von
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Kraftwerksbetreibers RWE, Markus Krebber, sieht Korrekturbedarf bei dem von
Mehr














