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Supertaifun "Bavi" auf Insel Rota in US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen

  • AFP - 6. Juli 2026, 03:19 Uhr
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"Bavi" sorgt auf Insel Guam für Wind und Regen
Bild: AFP

Der Supertaifun 'Bavi' ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge 'erhebliche Schäden' angerichtet.

Der Supertaifun "Bavi" ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge "erhebliche Schäden" angerichtet. "Hier im Einsatzzentrum des Bürgermeisters von Rota haben wir mit starken Winden und Überschwemmungen zu kämpfen", sagte die Sprecherin des Zentrums, Lou Rosario, am Montag. Einige Bewohner hätten bereits "erhebliche Schäden" gemeldet, fügte sie hinzu. 

Der US-Wetterdienst (NWS) teilte mit, der Taifun ziehe mit Windgeschwindigkeiten von 290 Stundenkilometern über die Insel hinweg. Im Vorfeld hatte der NWS von einem "sehr gefährlichen" Taifun gesprochen. Nun warnte er vor "katastrophalen Schäden und einer lebensbedrohlichen Lage". 

Der Wetterdienst hatte zudem erklärt, ein direkter Treffer auf Rota würde den größten Teil der Insel "für Wochen, vielleicht sogar länger, unbewohnbar" machen. Viele nicht aus Beton gebaute Häuser würden einstürzten, nahezu alle Bäume würden entwurzelt und Strommasten könnten umstürzen. Die Stromausfälle könnten Wochen, möglicherweise sogar Monate dauern, warnte der NWS. 

Der Wirbelsturm sorgte auf der benachbarten Inseln Guam und den Nördlichen Marianen bereits vor seiner Ankunft für starken Wind und heftigen Regen. Rota mit seinen rund 1500 Einwohnern ist die südlichste Insel der Nördlichen Marianen. Insgesamt leben etwa 210.000 Menschen in den beiden US-Territorien. Im April hatte der Supertaifun "Sinlaku" zu Stromausfällen für zehntausende Menschen geführt. 

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