Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Im ersten Quartal 2026 sind 69.008 Schüler in kostenfreien Ausbildungskursen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) ausgebildet worden. Das geht aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, über welche die "Rheinische Post" berichtet.
Die Schulungen erfolgten durch die fünf anerkannten Hilfsorganisationen und sollen die Selbsthilfe der Menschen im Zivilschutzfall sowie in außergewöhnlichen Notlagen stärken.
Den Grünen reichen die Maßnahmen nicht aus. Der Grünen-Abgeordnete Leon Eckert kritisierte, die Schule sei ein wichtiger Baustein, aber kein Allheilmittel. Hier seien auch Betriebe und Ehrenamtliche gefordert. Leider plane der Innenminister keine konkrete Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz - genau diese wäre aber nötig.
Die Antworten der Bundesregierung zeigten große Leerstellen auf, so Eckert . Es werde viel Geld in Technik investiert, aber kaum etwas in die Krisenfähigkeiten der Menschen. Das sei enttäuschend, "denn die beste Sirene bringt nichts, wenn nur wenige Menschen die Bedeutung der Warntöne kennen".
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70.000 Schüler im ersten Quartal in Katastrophenschutz geschult
- dts - 12. Juli 2026, 13:47 Uhr
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