München (dts Nachrichtenagentur) - Der Flugzeugbauer Airbus kann auf einen weiteren Auftrag der Bundeswehr hoffen. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Informationen aus Industriekreisen schreibt, laufen Gespräche über den Kauf von 15 bis 20 neuen A400M-Militärtransportern.
Die Turboprop-Flugzeuge könnten demnach in der Bundeswehr neue Aufgaben übernehmen. Im Gespräch ist unter anderem, die Maschine zu einem Träger von Drohnen oder Marschflugkörpern zu entwickeln. Damit könnte die A400M künftig eine wichtige Rolle in der Abschreckung spielen, heißt es in Industriekreisen.
Das Geld für einen Kauf wäre da: Anfang Juli genehmigte der Haushaltsausschuss des Bundestages Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 3,59 Milliarden Euro bis zum Jahr 2032. Bislang lag der Rahmen bei gut 1,4 Milliarden. Airbus Defence and Space kommentiert die Gespräche auf Anfrage der Zeitung nicht, auch das Verteidigungsministerium hält sich bedeckt. In Verhandlungskreisen verweist man auf weitere Gespräche in der zweiten Jahreshälfte.
Offiziell hat die Luftwaffe ihren Bedarf gedeckt: Im April erhielt die Truppe die letzte ihrer 53 bestellten A400M. Damit ist Deutschland bereits jetzt mit Abstand der größte A400M-Betreiber. Von dem Transporter wurden insgesamt 138 Exemplare gebaut, vor allem für europäische Staaten. Tatsächlich beabsichtigt die Bundeswehr nicht, ihre Flotte aufzustocken, sondern ältere Maschinen gegen fabrikneue auszutauschen.
Brennpunkte
Bundeswehr prüft Kauf neuer A400M von Airbus
- dts - 14. Juli 2026, 12:27 Uhr
.
Weitere Meldungen
Nach der Gewalttat eines 16-Jährigen an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau gibt es nach Angaben der Ermittler Anhaltspunkte für ein extremistisches Motiv. Die
MehrWeil sie Häftlinge gegen Bezahlung mit Handys und Drogen versorgt haben sollen, ermittelt die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen acht Justizbeamte. Ermittelt wird auch gegen
MehrLeipzig (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Tigerangriff auf einen Tierpfleger im Mai bei Leipzig ist der 72-jährige Mann seinen schweren Verletzungen erlegen. Das teilte die
MehrTop Meldungen
Duisburg (dts Nachrichtenagentur) - Wegen des anhaltenden Niedrigwassers stellt der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel die Schifffahrt mit eigenen Schiffen ein. Wie die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Verband Deutscher Reeder (VDR) warnt vor den Folgen weiterer Unsicherheiten um die freie Durchfahrt in der Straße von Hormus für die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach Einschätzung der Bundesregierung hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland zur Jahresmitte "leicht aufgehellt". Die Eskalation des
Mehr














