Wegen eines Waldbrands auf der französischen Urlaubsinsel Korsika haben etwa 200 Menschen vorübergehend auf einem beliebten Wanderweg festgesessen. Wegen des Feuers wurde ein Abschnitt des Weges GR20 gesperrt, wie die örtlichen Behörden am Donnerstag mitteilten. Dadurch waren etwa 200 Gäste der Tighjettu-Schutzhütte daran gehindert worden, weiter zu wandern. Am Mittag teilte die örtliche Präfektur aber mit, dass alle die Schutzhütte hätten verlassen können und wohlauf seien.
Der Waldbrand nahe der nordkorsischen Stadt Corte war an mehreren Orten ausgebrochen. Bis Mittwochabend brannten nach Angaben der Feuerwehr 180 Hektar Vegetation nieder.
Der berühmte Wanderweg GR20 durchquert Korsika von Norden nach Süden. Die Schutzhütten entlang der Route werden jeden Sommer für etwa 150.000 Übernachtungen genutzt.
Frankreich leidet seit Tagen unter der dritten Hitzewelle seit Jahresbeginn. Auch in mehreren anderen Gebieten des Landes brachen Waldbrände aus. Seit Sonntag zerstörte ein Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris etwa 2000 Hektar. Staatschef Emmanuel Macron besuchte am Donnerstag das Brandgebiet und sprach in Noisy-sur-École mit Einsatzkräften.
Insgesamt brannten in Frankreich seit Jahresbeginn gut 32.000 Hektar Land nieder. Das ist mehr als während der gesamten Waldbrand-Saison 2025.
Brennpunkte
Waldbrand auf Korsika: 200 Wanderer sitzen vorübergehend fest
- AFP - 16. Juli 2026, 14:14 Uhr
Wegen eines Waldbrands auf der französischen Urlaubsinsel Korsika haben etwa 200 Menschen vorübergehend auf einem beliebten Wanderweg festgesessen. Nach einer Sperrung eines Wanderweg-Abschnitts konnten sie das Gebiet aber wohlbehalten verlassen.
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