Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Zalando baut in Deutschland offenbar weiter Stellen ab. Das geht aus Unternehmenskreisen und einem internen Schreiben hervor, über das das "Handelsblatt" berichtet. Auf die Rahmenbedingungen des Stellenabbaus hatten sich Zalando und der Berliner Betriebsrat Ende Mai geeinigt, wie aus internen Dokumenten hervorgeht. Betroffenen Mitarbeitern wurden demnach bis zum 30. Juni Abfindungen als Teil eines Freiwilligenprogrammes angeboten.
Die Abfindungsangebote seien Unternehmenskreisen zufolge nach dem Prinzip der doppelten Freiwilligkeit erfolgt: Nur wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber dem Aufhebungsvertrag zustimmen, kommt dieser auch zustande. Der Stellenabbau hatte sich offenbar bereits Mitte März angekündigt. In einem weiteren Schreiben im Intranet an seine Mitarbeitenden, über das das "Handelsblatt" ebenfalls berichtet, verkündete Zalando damals: "Wir rechnen mit einem Abbau von etwa 150 bis 200 Stellen."
Auf Anfrage bestätigt Zalando die "Festlegung von einvernehmlichen Aufhebungsverträgen" und einem Freiwilligenprogramm. Wie viele Mitarbeiter genau die Zentrale in Berlin nun verlassen, dazu wollte sich Zalando auf Anfrage nicht äußern. Die weiteren Stellenstreichungen folgen auf bereits laufende Abbauprogramme. So hatte Zalando Anfang des Jahres die Schließung seines ältesten Logistikzentrums in Erfurt verkündet. Im Juni einigte sich der Modehändler mit Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan. Mehr als 2.100 Beschäftigte verlieren dort Ende September ihre Arbeit. Zudem hatte Zalando im Januar einen Stellenabbau im Bereich "Lounge Content Solutions" angekündigt. 180 Mitarbeiter sollen bis Jahresende ihre Arbeit verlieren.
Wirtschaft
Zalando streicht weitere Stellen in Berliner Zentrale
- dts - 20. Juli 2026, 15:36 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um die Reformvorhaben der Bundesregierung fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) mehr Engagement beim
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Sozialverband VdK Deutschland fordert in der Debatte um die Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Steuereinnahmen des deutschen Staates sind im Juni um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Das steht im neuen
MehrTop Meldungen
Damaskus (dts Nachrichtenagentur) - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kehrt im August als erste deutsche Bank nach Syrien zurück. Das berichtet der Pro-Newsletter
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um das Reformpaket der Bundesregierung und den Bürokratieabbau fordert der Bund der Steuerzahler Deutschland (BdSt) weitreichende
MehrDie EU-Kommission hat den 27 EU-Ländern vorgeschlagen, bei der für Januar 2027 vorgesehen Verschärfung der Importregeln für Öl und Gas vorerst auf Bußgelder zu verzichten.
Mehr














