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Taifun "Noul" trifft in China auf Land

  • AFP - 26. Juli 2026, 08:15 Uhr
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Straßenszene in Umgestürztes Fahrrad in Hongkong
Bild: AFP

Der Taifun 'Noul' ist an der südlichen Küste Chinas auf Land getroffen. Der bislang heftigste Sturm, der das Land in diesem Jahr getroffen hat, erreichte das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong.

Der Taifun "Noul" ist am frühen Sonntagmorgen an der südlichen Küste Chinas auf Land getroffen. Der bislang heftigste Sturm, der das Land in diesem Jahr getroffen hat, erreichte das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Finanzmetropole Hongkong, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 162 Stundenkilometer.

Von CCTV veröffentlichte Aufnahmen zeigten peitschende Winde und heftige Regenfälle. Straßen waren mit Trümmern übersät. 

Die Behörden hatten zuvor im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht und die höchste Taifunwarnstufe Rot ausgerufen. In Hongkong wurde ebenfalls eine Taifunwarnung ausgesprochen. Am Flughafen der Stadt waren am Sonntag mindestens 350 Flüge von und nach Hongkong annulliert worden, wie der Website des Flughafens zu entnehmen war.

Die Regierung von Hongkong teilte mit, neun Menschen seien verletzt worden. Zudem habe sie über 100 Meldungen über umgestürzte Bäume erhalten. "Noul zieht stetig ins Binnenland von Guangdong und schwächt sich nach und nach ab, aber Sturmböen treffen weiterhin viele Gebiete in Hongkong, mit gelegentlichen Orkanböen in höheren Lagen", erklärte die Hongkonger Wetterbehörde.

CCTV zufolge wird "Noul" ins Binnenland weiterziehen und in den Provinzen Jiangxi, Hunan und Hubei starken Wind und Regen mit sich bringen. Demnach könnte der vom Taifun verursachte Niederschlag bis Dienstag anhalten, auch in weiter nördlich gelegenen Provinzen wie Henan und Shandong.

Durch den Taifun "Maysak" waren im Juli bereits zahlreiche Menschen in China ums Leben gekommen - 39 Menschen in der Provinz Guangxi und elf Menschen in der Provinz Hubei. Laut Forschern kommt es durch den menschengemachten Klimawandel zu häufigeren und stärkeren Extremwettereignissen.

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