Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Janosch Dahmen, hat angesichts der hohen Zahl hitzebedingter Todesfälle von der Bundesregierung einen nationalen Hitzeschutzplan gefordert. Dabei müsse ein einheitliches Alarmstufensystem eingeführt werden, das mit "konkreten verbindlichen Maßnahmen" reagiere, forderte Dahmen im ARD-"Morgenmagazin" am Montag. "Das fehlt bisher, der Bundeskanzler legt hier die Hände in den Schoß."
Es brauche einen Hitzeschutzplan, "der jetzt nicht nur einfach Tote statistisch zählt und dann letztlich im Zuständigkeitschaos zwischen Bund, Ländern und Kommunen schulterzuckend hinnimmt, dass die einfach gestorben sind", sagte Dahmen . Er forderte zudem ein Investitionsprogramm für Hitzeschutz gerade für vulnerable Gruppen und das Gesundheitswesen.Â
Darüber hinaus müsse verbindlich geklärt werden, "dass es Notfallpläne überall dort" gebe, wo Menschen besonders von Hitze gefährdet seien", sagte Dahmen. Dies seien etwa Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen oder Krankenhäuser.
Der Bund müsse sich zudem um Investitionen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz kümmern, sagte Dahmen weiter. Es könne nicht sein, dass Deutschland "Verbrenner-PKWs mit Klimaanlagen" ausstatten könne, "aber eben Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Universitäten, Kindergärten alle nicht".
Politik
Grünen-Politiker Janosch Dahmen fordert nationalen Hitzeschutzplan
- AFP - 10. August 2026, 09:44 Uhr
Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen, Janosch Dahmen, hat von der Bundesregierung einen nationalen Hitzeschutzplan gefordert. Der Bund müsse für ein einheitliches Alarmstufensystem sorgen, sagte Dahmen im ARD-'Morgenmagazin'.
Weitere Meldungen
Die vergangene Woche am Flughafen Leipzig/Halle aufgefundene Drohne mit einer Sprengstoffladung ist laut einem Medienbericht direkt auf ein ukrainisches Frachtflugzeug zugeflogen.
MehrDie Deutsche Steuergewerkschaft (DStG) sieht die Reformpläne von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) für die Einkommensteuer kritisch. "Was hier als Reform verkauft wird, ist
MehrIm Streit um die "Rente mit 63" hat sich in einer aktuellen Umfrage eine deutliche Mehrheit der Deutschen gegen eine Abschaffung der Frührentenregelung ausgesprochen. Laut einer
MehrTop Meldungen
Angesichts der niedrigen Pegelstände an zahlreichen Flüssen fordert der Handelsverband Deutschland (HDE), sogenannte Lang-Lkw dauerhaft zuzulassen. Diese Lastwagen könnten
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Unternehmer Martin Herrenknecht unterstützt die Auswechslung des Verkehrsministers. "Patrik Schnieder war eine zu schwache Besetzung für
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Fahrgastverband Pro Bahn rät Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), die Pünktlichkeit von Zügen strenger zu definieren und sich neue
Mehr














