Finanzen

Dax tritt auf der Stelle - Sommermüdigkeit macht sich breit

  • dts - 10. August 2026, 17:47 Uhr
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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Zum Wochenstart hat sich der Dax kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.323 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Klarer Spitzenreiter der Kursliste war am Montag Qiagen. Die neuesten Quartalszahlen des Diagnostikkonzerns konnten die Anleger offenbar überzeugen.

"Nach der Rekordjagd sind die Anleger in Frankfurt wieder etwas sommermüde geworden und gehen die neue Woche entsprechend gelassen an", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die potenziellen Handelsimpulse nehmen ab und der Fokus bleibt auf dem Thementrio aus Iran-Krieg, Energiepreisen und Zinspolitik."

"Kaufinteresse verzeichneten heute einmal mehr die KI- und Halbleiteraktien, und so konnten diese die negativen Einflüsse durch die wieder leicht gestiegenen Ölpreise kompensieren. Die Börse reagiert aber auch deshalb so gelassen, da sich zum einen der Arbeitsmarkt in den USA den jüngsten Zahlen zufolge schwächer präsentiert."

"Zum anderen, weil die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiter im Gang sind und sich die militärische Situation zuletzt etwas entspannt hat. Noch setzt die Mehrheit der Investoren auf eine diplomatische Lösung, aber die Situation bleibt insgesamt weiterhin undurchsichtig und schwierig."

"Anleger allokieren derzeit einen Teil ihrer Anlagegelder auch in die Edelmetalle und sorgen dadurch für kleinere Anstiege bei Gold und Silber. Zudem dürfte das Thema Seltene Erden in den kommenden Wochen wieder stärker in den Vordergrund rücken. Die USA versuchen sich in diesem Sektor zentraler und unabhängiger zu positionieren", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1548 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8660 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.350 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,12 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 86,72 US-Dollar, das waren 3,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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