Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben vor der Küste der Insel Flores im Osten Indonesiens ist auf 51 gestiegen. 132 weitere Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt. Rund 5000 Menschen seien seit dem ersten Beben aus ihren Häusern geflohen, sagte ein Sprecher der Katastrophenbehörde am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Sie warten nun auf Hilfe.
Das erste Beben der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen (Ortszeit). Das Epizentrum lag vor der Nordküste der Insel Flores im Osten Indonesiens. Die Behörden gaben eine Tsunami-Warnung heraus, hoben sie aber wenig später wieder auf. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner flüchteten dennoch aus ihren Häusern und auf umliegende Hügel. Die indonesischen Behörden verzeichneten mindestens 341 Nachbeben.
In einigen Gegenden fielen der Strom und das Mobilfunknetz aus, mindestens eine Straße war blockiert. "Wir brauchen Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Windeln für die Kinder", sagte Umri aus dem Dorf Nangahale AFP. Wie viele andere verbrachte Umri die Nacht auf einem Hügel.
Die indonesische Katastrophenschutzbehörde kündigte am Sonntag an, mindestens fünf Hubschrauber, mehrere Flugzeuge sowie Schiffe seien auf dem Weg in die betroffene Region. Die Regierung schickte nach eigenen Angaben 50.000 Hilfspakete auf die Insel. Den Behörden zufolge wurden mehr als 900 Häuser schwer beschädigt, hunderte weitere trugen kleinere Schäden davon.
Brennpunkte
Zahl der Toten bei Erdbeben in Indonesien steigt auf 51
- AFP - 16. August 2026, 11:14 Uhr
Die Zahl der Todesopfer bei dem Erdbeben vor der Küste der Insel Flores im Osten Indonesiens ist auf 51 gestiegen. 132 weitere Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt.
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