Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundesdigitalministerium (BMDS) weist die Sicherheitsbedenken gegen seinen neuen Standort in der Berliner Taubenstraße neben dem Russischen Haus zurück. Das Ministerium widerspricht zudem Berichten über besonders sensible Referate an dem Standort, wie der Focus berichtet.
Das Referat "Sicherheit und Resilienz öffentlicher Telekommunikationsnetze" arbeite nicht in der Taubenstraße, sondern in Bonn, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem Magazin. Das für die "Cybersicherheit des Bundes" zuständige Referat sitze in der Berliner Friedrichstraße.
Die Nachbarschaft und die von ihr möglicherweise ausgehenden Risiken seien integraler Bestandteil aller Beratungen mit den Sicherheitsbehörden zur Standortwahl gewesen, so der Sprecher. Die zuständigen Sicherheitsbehörden seien in die Beratungen eingebunden gewesen. "Alle von den Sicherheitsbehörden generell und hinsichtlich der Nachbarschaft empfohlenen Maßnahmen werden konsequent umgesetzt."
In der Taubenstraße 42/43 arbeiten nach Angaben des Ministeriums rund 130 Beschäftigte seit dem ersten Juli. Am Standort sitzen Teile der Abteilungen Digitale Wirtschaft und Digitale Infrastrukturen. Auch das Sekretariat des Nationalen Normenkontrollrates ist in dem Gebäude untergebracht.
Technologie
Digitalministerium verteidigt Außenstelle neben Russischem Haus
- dts - 18. August 2026, 10:56 Uhr
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