Die Deutsche Bahn (DB) will nach Informationen der "Bild am Sonntag" zufolge bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein "XXL-Waschprogramm" für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die Zeitung in einer Vorabmeldung. "Sauberere Züge und Bahnhöfe, mehr Sicherheit und mehr Komfort sollen nicht die Ausnahme sein, sondern unser neuer Standard", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der Zeitung.
Unter anderem soll demnach die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, auf 220 verdoppelt werden. Die Teams sollen den Angaben zufolge wöchentlich rund 52.000 Bordtoiletten reinigen. ICE- und IC-Züge sollen im Werk Berlin-Rummelsburg in bis zu zehnstündiger Handarbeit intensiv gereinigt werden. "Der Schmutz muss weg", sagte Palla.
Die Bahn hatte im Februar bereits ein Sofortprogramm für mehr Komfort im Fernverkehr vorgestellt. Mit zusätzlichen Reinigungskräften sowie mobilen Wartungsteams sollten unter anderem Toiletten, Teppiche und Bordgastronomie zuverlässiger sauber und funktionsfähig gehalten werden. Für dieses Programm waren zunächst rund 20 Millionen Euro vorgesehen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hatte die Maßnahmen im Zuge seiner Strategie zur Verbesserung der Bahn eingefordert.
Nach Angaben der "Bild am Sonntag" sank die Zahl der Störungen an Bordtoiletten inzwischen um 25 Prozent. 44 mobile Handwerkerteams sollen Schäden schneller beheben. Die weiterhin hohe Verspätungsquote im Fernverkehr bleibt davon allerdings unberührt.
Wirtschaft
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
- AFP - 30. August 2026, 00:04 Uhr
Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein 'XXL-Waschprogramm' für mehr Sauberkeit und Sicherheit investieren. Unter anderem soll die Zahl der Reinigungskräfte für Bordtoiletten verdoppelt werden.
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