Wirtschaft

Vergleichsportal: Gaspreise klettern auf Drei-Jahres-Hoch

  • AFP - 7. September 2026, 10:56 Uhr
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Gasflamme
Bild: AFP

Die Gaspreise zeigen nach Angaben des Vergleichsportals Verivox aktuell deutlich nach oben. Zwar schlagen sich höhere Beschaffungskosten demnach 'nicht unmittelbar in den Bestandstarifen nieder, erhöhen vor dem Winter aber den Preisdruck am Gasmarkt'.

Die Gaspreise zeigen nach Angaben des Vergleichsportals Verivox aktuell wieder deutlich nach oben. Kurz vor der Heizsaison seien die Gaspreise am europäischen Großhandelsmarkt "auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen", teilte Verivox am Montag in Heidelberg mit. Zwar schlagen sich höhere Beschaffungskosten demnach "nicht unmittelbar in den Bestandstarifen nieder, erhöhen vor dem Winter aber den Preisdruck am Gasmarkt".

"Wie schnell solche Preisbewegungen bei den Haushalten ankommen, hängt unter anderem von der Beschaffungsstrategie der Versorger ab", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. "Verbraucher können die Entwicklung am Großhandelsmarkt nicht beeinflussen, aber sie können prüfen, ob sie für ihren eigenen Gastarif zu viel bezahlen", riet er. Dem Vergleichsportal zufolge kann sich vor allem für Haushalte in der örtlichen Grundversorgung ein Tarifvergleich lohnen. 

Laut Verivox gibt es auch zwischen einzelnen Bundesländern teils deutliche Unterschiede, die sich unter anderem auf die regional unterschiedlich hohen Netzentgelte zurückführen lassen, die beispielsweise für Nutzung und Instandhaltung der Netze oder die Zählerablesung anfallen. Hinzu kommen unterschiedlich hohe Preise der regionalen Grundversorger. "Diese hängen auch von deren Einkaufspolitik ab: Je nachdem, wie vorausschauend ein Versorger sein Gas beschafft, können sich deutliche Preisunterschiede ergeben", erläuterte Storck. Die Füllstände der Speicher liegen aktuell bei rund 54 Prozent.

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