Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Bundestag hat am Dienstag die Haushaltswoche begonnen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) warb am Vormittag bei der Einbringung des Haushaltsgesetzes 2027 für Geduld. "Aktuell korrigieren die Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen reihenweise nach oben", sagte er. "Das hat auch mit unserem Handeln hier zu tun. Die öffentlichen Investitionen zeigen Wirkung und die Reformen, die wir auf den Weg gebracht haben, tragen dazu bei."
Insgesamt sind im Etat Ausgaben von rund 555,4 Milliarden Euro geplant (2026: 524,5 Milliarden Euro). Als Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Haushaltsjahre sind Mittel in Höhe von 367,8 Milliarden Euro eingeplant - 48,3 Milliarden Euro davon sollen 2028 fällig werden. Den Gesamtausgaben stehen Einnahmen in gleicher Höhe gegenüber. Davon entfallen laut Planung 394,7 Milliarden Euro auf Steuereinnahmen (2026: 387,4 Milliarden Euro) und 26,9 Milliarden Euro auf Verwaltungseinnahmen (2026: 22,9 Milliarden Euro).
Die Nettokreditaufnahme des Kernhaushalts soll auf 118,7 Milliarden Euro steigen (+20,7 Milliarden Euro). Davon entfallen 33,4 Milliarden Euro auf die nach der regulären Schuldenregel zulässige Kreditaufnahme, die nach Angaben der Bundesregierung vollständig ausgeschöpft werden soll. Weitere 85,4 Milliarden Euro sollen über die Bereichsausnahme für Verteidigungs- und sicherheitspolitische Ausgaben aufgenommen werden. Der Einzelplan des Bundesarbeitsministeriums bleibt der größte Einzeletat, den größten Anstieg gab es beim Etat des Verteidigungsministeriums.
Lifestyle
Haushaltswoche beginnt - Klingbeil sieht Aufschwung
- dts - 8. September 2026, 10:35 Uhr
.
Weitere Meldungen
In Baden-Württemberg sind am Montag erneut Bahnhofsuhren gestohlen worden. Nachdem es bereits an den Bahnhöfen Goldberg und Höfingen zu Diebstählen kam, wurden nun an der
MehrMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Nach der historischen Wahlschlappe der CDU in Sachsen-Anhalt hat Noch-Ministerpräsident Sven Schulze möglicherweise ein neues Amt im Blick.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) will nach dem schwachen Abschneiden deutscher Schüler bei der neuesten Pisa-Studie das
MehrTop Meldungen
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat politische Konsequenzen aus den Ergebnissen der neuen Pisa-Studie gefordert. "Wir müssen Bildung vom Ergebnis her denken: Jedes Kind muss
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Auf die Bundesregierung kommen mit den höheren Zinsen große finanzielle Belastungen zu. Allein der Anstieg der Zinsen seit dem vergangenen Jahr
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) lehnt den von der SPD erneut geforderten Spritpreisdeckel ab. Die Union habe bei dem Thema weiterhin
Mehr














