Politik

Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD

  • AFP - 12. September 2026, 17:57 Uhr
Bild vergrößern: Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
Demonstranten in Berlin
Bild: AFP

Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil. 

Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen am Samstag an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil. 

Die Initiative Prüf, die sich für die Prüfung eines AfD-Verbots einsetzt, hatte zu Demonstrationen in 15 Landeshauptstädten aufgerufen. Eine Sprecherin gab am Nachmittag für Hamburg die Zahl der Teilnehmer mit 25.000 an. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Initiative rund 90.000 Menschen an den Protesten in den Landeshauptstädten.

In Berlin meldete die Polizei bei verschiedenen Demonstrationen im Bezirk Mitte eine "niedrige fünfstellige Teilnehmerzahl". Campact sprach von insgesamt 32.000 Demonstranten in der Hauptstadt. Größte Veranstaltung war ein Sternmarsch mit sieben Demonstrationszügen eine Woche vor der Wahl zu unterschiedlichen Themen. Sie endete am Nachmittag vor dem Roten Rathaus in einer Abschlusskundgebung.

Eine zunächst separate Kundgebung unter dem Titel "Schutz der Demokratie und Menschenrechte - klare Kante gegen Rechts" startete am Potsdamer Platz und schloss sich dann dem Sternmarsch an. Hier demonstrierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vielfach mit Plakaten und Schildern gegen die AfD. Auch die AfD selbst veranstaltete begleitet von Gegendemonstranten eine Kundgebung mit ihrer Berliner Spitzenkandidatin Kristin Brinker.

Weitere Meldungen

Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein "konstruktives" Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. "Ein weiteres

Mehr
Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter

Nach wütenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine angebliche technische "Sabotage" seines Auftritts bei der UN-Generaldebatte im vergangenen Jahr wollen die

Mehr
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Chef Peters tritt zurück - SPD kündigt Sondierungen an

Nach dem Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat Spitzenkandidat Daniel Peters seinen Rücktritt vom Vorsitz der Landespartei erklärt. Er ziehe damit

Mehr

Top Meldungen

JU-Chef Winkel fordert mehr Reformtempo von der Bundesregierung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach den schweren Niederlagen der CDU bei den Landtagswahlen fordert die Junge Union (JU) die Bundesregierung zu mehr Reformtempo und einem Umbau

Mehr
Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) - Paramount hat mit den Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten, die gegen dessen Übernahme von Warner Bros. Discovery geklagt hatten,

Mehr
Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Für den Chef des TGV-Herstellers Alstom, Martin Sion, erlebt die Eisenbahn mit der Digitalisierung gerade ihre vierte Revolution nach ihrer

Mehr