Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen am Samstag an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil.Â
Die Initiative Prüf, die sich für die Prüfung eines AfD-Verbots einsetzt, hatte zu Demonstrationen in 15 Landeshauptstädten aufgerufen. Eine Sprecherin gab am Nachmittag für Hamburg die Zahl der Teilnehmer mit 25.000 an. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Initiative rund 90.000 Menschen an den Protesten in den Landeshauptstädten.
In Berlin meldete die Polizei bei verschiedenen Demonstrationen im Bezirk Mitte eine "niedrige fünfstellige Teilnehmerzahl". Campact sprach von insgesamt 32.000 Demonstranten in der Hauptstadt. Größte Veranstaltung war ein Sternmarsch mit sieben Demonstrationszügen eine Woche vor der Wahl zu unterschiedlichen Themen. Sie endete am Nachmittag vor dem Roten Rathaus in einer Abschlusskundgebung.
Eine zunächst separate Kundgebung unter dem Titel "Schutz der Demokratie und Menschenrechte - klare Kante gegen Rechts" startete am Potsdamer Platz und schloss sich dann dem Sternmarsch an. Hier demonstrierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vielfach mit Plakaten und Schildern gegen die AfD. Auch die AfD selbst veranstaltete begleitet von Gegendemonstranten eine Kundgebung mit ihrer Berliner Spitzenkandidatin Kristin Brinker.
Politik
Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
- AFP - 12. September 2026, 17:57 Uhr
Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil.Â
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