Der französische Mineralölkonzern TotalEnergies setzt bei der Erkundung fossiler Förderstätten auf Künstliche Intelligenz (KI). Der Energieriese gab am Dienstag in Paris eine dreijährige Partnerschaft mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral bekannt, die mit einer Investition von mehr als 100 Millionen Euro verbunden ist. Ziel sei, eine neue Generation von KI-Spitzenmodellen zu entwickeln, um die Geowissenschaftler des Konzerns "bei der Exploration, Charakterisierung und Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten zu unterstützen".
Exploration und Lagerstättenplanung gehörten zu den Bereichen, in denen KI "den größten Mehrwert für unsere Aktivitäten" schaffen könne, erklärte TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné. Geowissenschaftliche Daten eines gesamten Jahrhunderts - kombiniert "mit dem Fachwissen unserer Teams und den Kompetenzen von Mistral" - sollten die Entwicklung einer neuen Generation von Tools ermöglichen, "die unsere Experten bei der Analyse komplexester Daten und bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen".Â
Geplant ist dem Energiekonzern zufolge die Einrichtung eines gemeinsames Forschungslabors. Die KI-Modelle sollen dann nicht nur Szenarien für die Erschließung neuer Förderstätten liefern, sondern auch für "die Optimierung und Verlängerung der Lebensdauer bestehender Projekte". Die Partnerschaft unterstreiche zudem das Engagement von TotalEnergies, "zur Entwicklung eines leistungsstarken europäischen digitalen Ökosystems beizutragen", erklärte Pouyanné.
Technologie
KI von Mistral soll TotalEnergies bei Erkundung neuer Öl- und Gasvorkommen helfen
- AFP - 15. September 2026, 09:59 Uhr
Der französische Mineralölkonzern TotalEnergies setzt bei der Erkundung fossiler Förderstätten auf Künstliche Intelligenz (KI): Der Energieriese gab eine dreijährige Partnerschaft mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral bekannt.
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