In Rumänien sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen ein Exportverbot für lebende Schafe nach Polizeiangaben 24 Menschen verletzt worden. Darunter seien acht Beamte, teilte die Polizei am Dienstag mit. Vier Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. 26 Menschen wurden im Zuge der Proteste vor dem Regierungssitz in der Hauptstadt Bukarest festgenommen.Â
Zu der Kundgebung hatten sich etwa 2000 Schäfer und Landwirte nach einem Aufruf von Agrarverbänden versammelt. Unterstützt wurden sie von rechtsgerichteten Gruppen. Als Protestierende Steine und andere Gegenstände auf die Polizisten warfen, setzten diese Tränengas ein.
Die Europäische Union hatte den Export lebender Schafe aus Rumänien wegen der sogenannten Pest der kleinen Wiederkäuer verhängt. Die Viruserkrankung ist hochansteckend. Schon im Juli gab es in Rumänien Proteste. Das Exportverbot läuft Ende des Jahres aus.
Rumänien verzeichnet seit Monaten die höchste Inflation aller EU-Staaten. Im Juni verweigerte das Parlament die Wahl des pro-westlichen Politikers Adrian Vestea zum neuen Regierungschef und verschärfte damit die politische Krise im Land.
Politik
Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei in Rumänien
- AFP - 15. September 2026, 20:07 Uhr
In Rumänien sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen ein Exportverbot für lebende Schafe nach Polizeiangaben 24 Menschen verletzt worden.
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