Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um die erneute Einführung einer sogenannten "Übergewinnsteuer" nennt die Bundesnetzagentur Zahlen zur Wirkung dieser Maßnahme in der Energiekrise 2022. Demnach wurden bislang über 900 Millionen Euro im Rahmen der Abschöpfung vereinnahmt, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe).
Aktuell stünden noch einige weitere Abschöpfungsverfahren aus, so dass die Überschreitung der Milliardengrenze nicht ausgeschlossen sei, sagte der Sprecher der Bundesnetzagentur der Zeitung. Insgesamt seien circa 12.000 Betreiber von Stromerzeugungsanlagen verpflichtet gewesen, Daten zur Ermittlung der Überschusserlöse zu melden.
In der Energiekrise nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine hatte die Bundesregierung eine Strompreisbremse eingeführt. In diesem Zusammenhang mussten Stromerzeuger für erwirtschaftete Überschusserlöse zahlen.
Finanzen
Netzagentur: "Übergewinnsteuer" brachte bislang 900 Millionen Euro
- dts - 16. September 2026
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Debatte um eine Abfederung der hohen Spritpreise bringt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen fordern zur Bekämpfung der steigenden Energiepreise eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf. Das ergibt sich aus einem
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für seine Absage an eine "Übergewinnsteuer" für Mineralölkonzerne
MehrTop Meldungen
Der Irak will seine Ölproduktionskapazitäten deutlich ausbauen und einen bedeutenden Teil des Öls nach Europa exportieren. Ziel sei, neun bis zehn Millionen Barrel Öl täglich
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - In der schwarz-roten Koalition zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab, wie der Bund auf die hohen Spritpreise reagieren könnte. Das
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Kurz vor ihrer für Mittwoch angesetzten Rede zur Lage der Europäischen Union bekommt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) Druck
Mehr














